Archiv für März, 2010

Baobab

31. März 2010 | Keine Kommentare | Pflanzen

Der „Bottle Tree“ (Flaschenbaum) ist eine Baumsorte der Gattung Adansonia. Gemeinhin nennt man ihn Affenbrotbaum oder Baobab. Dieser Baum kann mit einigen Besonderheiten aufwarten, am auffälligsten jedoch ist die Stammform die er etwa im Alter von 200 bis 300 Jahren entwickelt. Diese gibt ihm nämlich den Spitznamen Flaschenbaum.

(Quelle: http://www.geo-reisecommunity.de/bild/161232/Ankaraobato-Madagaskar-Boabab-Affenbrotbaum-)

Hauptsächlich verbreitet ist der Affenbrotbaum in Afrika, es gibt aber Sorten in Australien. Nach Madagaskar wurden sie vermutlich eingeführt.

Der Baum kann einen hohlen Stamm haben oder sogar mehrer Stämme. Es gibt Berichte davon, dass die Aushöhlungen als Gefängnisse, Latrinen oder Begräbnisstätten fungierten. Ein afrikanischer Volksstamm zapft Wasser direkt vom Baum ab um in der kargen Vegetation zu genügend Flüssigkeit zu kommen.

Das Kondomrestaurant von Thailand

30. März 2010 | Keine Kommentare | Menschen

„Cabbage and Condoms“ ist ein Restaurant in Bangkok, das im Volksmund auch Kondomrestaurant genannt wird. Es ist nichts unerhörtes daran, nein im Gegenteil, der Besitzer ist ein langjähriger Aktivist im Kampf gegen AIDS und ungewollte Schwangerschaften.

Mechai Viravaidya neuster Streich in Sachen Aufklärung ist nun das „Cabbage and Condoms“ Restaurant. Cabbage was zu Deutsch Kohl heisst steht auf der Speisekarte, die Kondome dienen als Dekoration und werden gratis bei der Rechnung mitgegeben.

Meiner Meinung nach eine brillante Idee und somit Daumen hoch für den kreativen Kampf gegen AIDS.

(Quelle: http://thelede.blogs.nytimes.com/2007/05/29/cabbages-and-condoms-a-winning-idea/)

Hier noch der Link zur Seite des Restaurants: http://www.cabbagesandcondoms.co.th/Restaurant/Restaurant.asp

Die Essigmutter

29. März 2010 | 2 Kommentare | Natur

Seit meiner Kindheit kenne ich dieses Phänomen, dass sich Essigmuttern bilden, wenn man Wein unter bestimmten Bedingungen stehen lässt. Da ihre Herstellung allerdings nicht besonders einfach ist, kann man sie auch bestellen. Hat man eine kann sie sich „vermehren“ und ihre Abkömmlinge sind dann ebenfalls zur Essigproduktion fähig. Dies geschieht über die Fermentierung des Weines. Nach wie vor, werden die Muttern zur traditionellen Herstellung von Essig verwendet.

Meine Eltern haben sich ihre erste Mutter auch bestellt und ich weiss noch, dass ich dachte, dass dieses Ding wie eine Leber aussieht. Mit der Zeit vermehrte sich unsere Essigmutter wie gewünscht und wir konnten eine Reihe guter Essige herstellen.

(Quelle: heims.ch)

Essigmuttern sind übrigens absolut harmlos und könnten problemlos mitverzehrt werden, aber das nicht gerade ästhetische Erscheinungsbild mag dies sicher schon einige Male verhindert haben. Ausserdem wäre es schade, denn eine Mutter kann man immer wieder zu Produktion von Essig verwenden.

Wer nun Lust auf die Zucht von Essigmuttern bekommen hat, kann sich mit dem folgenden Link behelfen.

http://www.haiku-plus.de/essig.html

Wer hätte schon gedacht, dass Essig eine Mutter hat?

Dinge die ich nie kaufen würde

28. März 2010 | Keine Kommentare | Dinge die ich mir nie kaufen würde, Menschen, Wirres Zeug

Heute: Der Männer-Bra

Beginnen wir mit einer neuen Serie, die in unregelmässigen Abständen fortgesetzt wird. Sie wird sich um eine Reihe Produkte drehen, die an Absurdität kaum zu übertreffen sind und weder Sinn noch Verstand haben.

Wir beginnen mit dem Männer Büstenhalter! Nein dieses Ding ist nicht für Männer mit einer Hormonstörung. Nichts würde mir ferner liegen als mich über dies lustig zu machen. Diese BH’s sind für den Mann von Welt der eigentlich nichts einzupacken hat. Deshalb gibt es wohl auch die Grösse „Minus A“.

(Quelle: http://www.wishr.com/)

Nebst dem das ich als Frau sicherlich keine Männer Bra’s brauche, würde ich sie trotzdem nicht für meinen Partner kaufen. Ich würde vermutlich in einem Lachkrampf vom Bett fallen, wenn sich mein Gatte damit präsentiere würde. Doch wem es gefällt…

Damit wir uns auch alle vorstellen können, wie das Model am Mann aussieht, hier noch ein nettes Video.

Gateway Arch von Missouri

27. März 2010 | Keine Kommentare | Technik

Das Jefferson National Expansion Memorial, auch Gateaway Arch genannt, ist ein Wahrzeichen von St. Louis das im Bundesstaat Missouri liegt. Die Gedenkstätte soll an die Besiedelung des amerikanischen Westens erinnern.

Der Bogen ist 192 Meter hoch und besitze eine ebenso lange Spannweite. An der Spitze des Bogens ist eine Aussichtsplattform angebracht, die man mit speziellen Trams erreicht.

(Quelle: www.wikipedia.org )

Ein Wunder der Technik und definitiv sehenswert wenn man sich mal über den grossen Teich gewagt hat.

Aye Aye was ist denn das für ein Äffchen?

26. März 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Auch wenn man der gleichen Obergattung angehört, muss nicht unbedingt Ähnlichkeit bestehen. Das Aye Aye, auch Fingertier genannt, gehört zur Gattung der Primaten. Viel Ähnlichkeit mit Affen hat dieses Tier aber nicht wirklich. Seien Verwandtschaft mit den Lemuren sieht man schon ein wenig deutlicher.

(Quelle: http://animal.discovery.com/guides/endangered/mammals/aye-aye.html)

Fingertiere leben ausschliesslich in Madagaskar, ihr Bestand ist aber derzeit nicht bedroht. Dennoch gibt es Zuchtprogramme, da sich ihre Population zu verringern scheint.

Ihre Hände sind ziemlich aussergewöhnlich, ausser dem Daumen enden alle Finger in Krallen. Der dritte und vierte Finger sind auffallend lang, ersterer ist auch noch aussergewöhnlich dünn. Sie benutzen diese zum „fischen“ von Insektenlarven. Aye Aye’s sind Allesfresser.

Also ich mag Aye Aye! Ich finde sie weder hässlich und schon gar nicht sind sie „Biester“, sondern Lebewesen die ihren Platz unter der Sonne genau so verdient haben wie wir.

Schlangenkopffische

25. März 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Schlangenkopffische bilden die einzige Unterart der Schlangekopffischartige. Der Name ist Programm, die Fische sehen vom Kopf her wie Schlangen aus. Nebst der interessanten Kopfform haben die Wasserbewohner noch eine besondere Form der Brutpflege. Diese wird komplett vom Vater übernommen. Auch wurde bei einigen Arten beobachtet wie die Weibchen ihre unbefruchteten Eier den Jungen verfütterten.

(Quelle: http://rateyourmusic.com/board_message/message_id_is_1371780)

Die Schlangenkopffische kommen in Asien und Afrika vor. In Australien und USA ist ihre Einfuhr wegen Faunafälschung verboten. Dies geschah aufgrund der Tatsache das der Fisch öfters ausgesetzt wurde, weil er ein leckerer Speisefisch ist. So geschehen ist das unter anderem in Hawaii und Madagaskar.

Ich weiss auch nicht, aber ich mag dieses Kerlchen irgendwie.

Cumulus mammatus

24. März 2010 | Keine Kommentare | Natur

Ich finde das Phänomen dieser Wolken unglaublich spannend, muss aber über den Namen schon etwas schmunzeln. Eingedeutscht heisst es nichts anderes als Brustwolke, weswegen sie im englischen auch schon mal Breast Cloud genannt wird. Mich erinnern sie eher an Wattebällchen aber nun gut, jeder sieht was er sehen möchte.

(Quelle: http://www.hprcc.unl.edu/nebraska/june2004hastings-mammatus.html)

Die hängenden „Bausche“ die auf dem Bild gut sichtbar sind, hängen an der Unterseite einer Wolke. In der Regel sieht man sie kurz vor dem Ausbruch eines Gewitters, weswegen sie im Winter kaum vorkommen.

Amorphophallus titanum

23. März 2010 | Keine Kommentare | Pflanzen

Der Titanenwurz macht seinem Namen aller Ehre, denn diese Blume ist echt riesig. Der zoologische botanische Garten von Stuttgart hält seit 2005 den Rekord für die grösste ihrer Art mit 2,94 Metern.

Heimisch ist der Titanenwurz ausschliesslich in Sumatra, jedoch haben viele botanische Gärten mittlerweile auch ein Exemplar dieser Pflanze.

(Quelle: www.wikipedia.org)

Riechen sollte man an dieser wunderbaren Blume trotzdem nicht, denn sie verströmt einen fauligen Geruch um Fliegen zur Bestäubung anzulocken. Das ist auch der Grund für ihren wenig schmeichelhaften englischen Spitznamen „Corpse Flower“ (Leichenblume).

Bezoare

22. März 2010 | Keine Kommentare | Menschen, Tiere

Wenn man eine Katze hat, dann kennt man ziemlich sicher dieses unangenehme Würgegeräusch und die Folge davon. Bezoare so genannte Haarballen, die besonders oft bei Langhaarkatzen vorkommen. Durch regelmässiges kämmen der Stubentiger kann dem oft schon vorgebeugt werden.

Weniger bekannt hingegen ist, dass Bezoare auch bei Menschen vorkommen können und dies meist als Begleiterscheinung der Trichotillomanie. Diese Störung der Impulskontrolle bewirkt bei den Betroffenen einen unwiderstehlichen Drang sich die Haare auszureissen. Das kann soweit gehen, dass weite Teile der Kopfhaut unbehaart oder nur mit kurzen, bereits nachgewachsenen Haaren bestückt sind.

Das Verschlucken der ausgerissenen Haare wird Trichophagie genannt und löst besagte Haarballen aus. Diese Komplikation ist sehr gefährlich, denn es kann durch den Bezoar im schlimmsten Falle zu einem Darmverschluss kommen. Haare sind unverdaulich, nicht mal die Magensäure mag ihnen was anhaben.

Ist der Haarballen zu gross, muss er operativ entfernt werden. Es gab Fälle in denen schon mehrere Kilogramm schwere Bezoare aus dem Körper der Betroffenen entfernt wurden.

(Quelle: http://arbroath.blogspot.com/2007_11_18_archive.html)

Eine besondere Rolle kommt den Bezoarsteinen zu, die sich durch den langen Aufenthalt und das ständig herumwälzen bilden (dies insbesondere bei Wiederkäuern, wie Kühen). Sie verfilzen zunächst und bilden dann eine Kruste. Seit je her wird diesen Steinen etwas mystisches zugeschrieben. Sie wurden sowohl zur Entgiftung, wie auch als Schmuck (der Schutz gewährte) genutzt. Noch heute gibt es Menschen die an die heilenden, magischen Kräfte der Bezoarsteine glauben.

(Quelle: www.wikipedia.org)

Unglaublich was unsere Körper und die unserer vierbeinigen Kollegen so alles zustande bringen!