Archiv für März, 2010

Kletterziegen

21. März 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Ziegen sind sehr geschickte Tiere, dass zeigt sich alleine schon dadurch, dass einige Arten ohne Probleme in den Bergen rumkraxeln. Das sie allerdings auch auf Bäume klettern war mir bisher neu.

(Quelle:http://de.travello.com/essaouira/foto/17298-die-kletterziegen-von-marokko)

Die jungen Ziegen lernen ab dem dritten Monat die Geschicklichkeit um auf den Bäumen die Balance zu halten. Leider stürzen immer wieder Tiere und brechen sich dabei die Beine. Dennoch ein unglaubliches Kunststück das diese wunderbaren Ziegen hier vollbringen.

Ärzte die an sich selbst Hand anlegen

20. März 2010 | Keine Kommentare | Menschen

Manche Ärzte misstrauen grundlegend anderen Medizinern. Was aber tun, wenn man nun dringend eine Operation braucht? Na man legt einfach selber Hand an sich an, schliesslich kann man nur sich selbst hundertprozentig trauen!

Für eine Selbstoperation mag es wenige verständliche Gründe geben, doch wenn man in einer Notlage ist, dann tut man eben was man tun muss. Wenn man beispielsweise in der Antarktis feststeckt und der nächste Arzt mehrere tausend Kilometer entfernt ist. Leonid Rogosow ist genau dies passiert als er einen Blinddarmdurchbruch vermutete. So entfernte er sich den Appendix mit Hilfe eines Meteorologen und eines Automechanikers.

Nicht jede Operation liess sich durch eine Notlage erklären. Was auch immer die Gründe sein mochten, riskant ist es allemal.

(Quelle: http://listverse.com/2008/12/09/top-10-incredible-self-surgeries/)

Der Sommer soll kommen

19. März 2010 | Keine Kommentare | Wirres Zeug

Mittlerweile höre ich immer wieder mal den Spruch, dass es nun endlich mal wieder wärmer werden kann. Ich selbst wäre auch nicht abgeneigt und damit wir uns auch schön darauf einstellen können, ein echter Clip aus einem japanischen Freibad.

Das ist purer Wahnsinn!

Rollende Spinne

18. März 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Wieder einmal schafft es die Natur zu erstaunen. Die südafrikanische goldene Radspinne hat die effizienteste Methode zur Fortbewegung gefunden, sie rollt und das nicht nur bergab. Aber alles schreiben zeigt nicht so viel wie das beeindruckende Video.

Der Diplodocus und sein Blutdruckproblem

17. März 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Der Dinosaurier Diplodocus von Kindern auch gerne liebevoll Langhals genannt, erreichte Ausmasse die heute kaum vorstellbar sind. Seine beeindruckende Länge von 26 Metern, wovon allein 6 für den Hals abfielen, bot vermutlich Schutz gegen die kleineren Raubsaurier.

(Quelle: www.wikipedia.org)

Ich war als Kind ein riesiger Saurierfan. Meine allgemeine Vorstellung dieses wunderbaren Sauriers war, dass er die Blätter von den Baumkronen frass. Warum sonst sollte der Diplodocus einen solch langen Hals haben?

(Quelle: http://www.myjurassicpark.com/diplodocus.html)

Die Annahme dass der Saurier seinen Hals in diese Höhe recken konnte, ist mittlerweile als höchstwahrscheinlich falsch erwiesen. Die Struktur seiner Halswirbel hätte eine Hochhaltung kaum ermöglicht. Ausserdem hätte das Herz des Diplodocus mehr als eine Tonne wiegen müssen um genügend Sauerstoff in das Hirn zu transportieren.

Wozu also der lange Hals, wenn man nicht mal die leckeren Blätter der Krone abgrasen kann? Ein Ansatz der Forschung ist, dass mit den langen Hälsen um einander geworben wurde. Aber bestätigen lässt sich das wahrlich schwer.

Und was lernen wir aus dieser Geschichte? Nicht alles ist so, wie es auf den ersten Blick scheint.

Für den Mann im Hunde

16. März 2010 | Keine Kommentare | Menschen, Tiere

Tierliebe geht bisweilen bei manchen Menschen zu weit. Als Katzenbesitzerin weiss ich um den Stellenwert der Tiere in unserem Haushalt und der ist hoch, bisweilen für manche zu hoch. Aber mir würde es weder in den Sinn kommen, meine Tiere anzuziehen oder sie sonst wie zu vermenschlichen.

Miller, der Erfinder der Hundehoden, verkauft seine Produkte weltweit, wenn auch der grösste Markt der in Amerika ist. Nicht das Hunde unter dem Verlust ihrer Hoden leiden würde, jedenfalls nicht unter den sichtbaren Folgen. Aber viele Herrchen haben anscheinend ein derart schlechtes Gewissen ihren Rüden die Testikel genommen zu haben, dass sie es mit diesen Silikondingern kompensieren.

Da das Geschäft so fruchtbar ist, gibt es mittlerweile auch auf Anfrage Hoden für Kater, Stiere und sogar Ratten (das war allerdings die Bestellung einer Universität). Doch auch bei Miller scheint es eine Schmerzgrenze des guten Geschmacks zu geben und die ist dann erreicht wenn Besitzer ihren Rüden zu grosse Testikel einpflanzen lassen wollen (?!).

Plazenta Teddy’s

15. März 2010 | Keine Kommentare | Menschen

Die Plazenta ist der so genannte Mutterkuchen, der das Baby während der Schwangerschaft mit allem Wichtigen versorgt. Nach der Geburt des Säuglings wird die Plazenta „nachgeboren“, daher der Name Nachgeburt.

(Quelle: http://www.medizinfo.de/ernaehrung/schwanger/gewicht.shtml)

Schon immer war der Mutterkuchen etwas, dass die Menschen zum nachdenken anregte. Es gilt beispielsweise als Glück bringend wenn man die Plazenta begräbt und an dieser Stelle einen Baum pflanzt. Bei einem anderen Ritual wird sie verbrannt und teilweise wird die Asche dann als Heilmittel verwendet.

Die Natur kennt noch einen anderen Verwendungszweck. Die meisten Säugetiermütter (auch Pflanzenfresser)  fressen die Nachgeburt, im Rahmen der Erstversorgung ihrer Neugeborenen. Das dient gleich mehreren Zwecken, nicht nur, dass man sich der Spuren entledigt, die einen Fressfeind anlocken können, es sind auch wichtige Nährstoffe enthalten die das Tier nach der anstrengenden Geburt gut gebrauchen kann.

Menschen tun dies zumeist nicht, auch wenn es in verschiedenen Völkern durchaus Tradition ist. Auch Tom Cruise, der vor der Geburt seiner Tochter Suri verkündete, er würde die Nachgeburt essen, rückte das Thema wieder ins Rampenlicht. Laut Ärzten hat es keinerlei medizinischen Nutzen, jedoch ist es auch nicht gefährlich es zu tun. Ich persönlich könnte es nicht, da mich das aussehen der Plazenta abschreckt.

(Plazenta mit Nabelschnur, Quelle: Wikipedia)

Richtig schräg wird es aber, wenn wir uns anderen Verwendungszwecken der Plazenten zuwenden. Besonders eine ist mir hierbei ins Auge gefallen. Der Plazentateddy. Hierbei wird der Mutterkuchen getrocknet und dann in Bärenform gebracht. Das ganze wird in ein Glas gepackt und fertig ist ein aussergewöhnliches Überbleibsel. Mein erster Gedanke hierbei BÄH!!!!, aber mittlerweile habe ich mich mit dem „Produkt“ arrangiert.

(Quelle: http://www.inhabitots.com/2009/10/01/doing-it-for-the-kids-design-exhibition-placenta-teddy-bear/)

Schlussendlich muss es jedem selbst überlassen werden, was man mit der Nachgeburt machen möchte. Ich tendiere dazu, sie begraben zu wollen und einen schönen Baum oder Busch darüber zu pflanzen. Aber wie es dann sein wird, ich weiss nicht. Den Teddy werde ich jedoch sicher nicht wählen, denn das ist mit zu abstrakt.

Lange Haare einmal anders

14. März 2010 | Keine Kommentare | Menschen

Antony Victor ist Rekordhalter einer besonderen Gattung. Der Inder hat die längsten Ohrhaare der Welt mit 18.1 Zentimetern. Mittlerweile sollen sie laut einigen Medienberichten sogar schon auf unglaublich 25 Zentimeter angewachsen sein.

Wie das Ganze funktioniert weiss ich auch nicht, denn normalerweise haben Ohrhaare nicht so ein enormes Potenzial zum Wachsen. Wie dem auch sei, sie haben nun mal diese unglaubliche Länge und damit man sich auch was darunter vorstellen kann, kommt jetzt noch ein Foto.

(Quelle: http://www.rp-online.de/wissen/Die-verruecktesten-Guinness-Rekorde_bid_48290.html)

Das muss höllisch wehtun, wenn man mit diesen Haaren hängen bleibt! *schauder*

Lurch, das Watussirind

13. März 2010 | 1 Kommentar | Tiere

Watussirinder sind eine alte afrikanische Hausrindrasse, die durch Kreuzungen entstanden sind. Ihr Hornwerk ist auch ohne Rekord schon enorm, der Durchmesser liegt durchschnittlich bei fünfzig Zentimetern. Die Tiere ernähren sich pflanzlich und werden bis zu fünfundzwanzig Jahre alt.

(Quelle: http://www.rainerw.de/tiere.htm)

Lurch schlägt jedoch alle. Seine Hörner sind enorm dick und haben einen sagenhaften Durchmesser von 95,25 Zentimetern! Seine Halterin, Janice Wolf holte ihn mit fünf Wochen zu sich und ahnte schon früh, dass sich seine Hörner nicht normal entwickeln. Seit 1996 hält das Rind nun Rekord mit den dicksten Hörnern.

(Quelle: http://www.rockyridgerefuge.com/lurch.htm)

Ich frage mich ob Lurch nicht ab und an ein verspannten Nacken hat…

Wespentaille extrem

12. März 2010 | 1 Kommentar | Menschen

Ethel Granger war die Frau mit der schmalsten Taille der Welt. Nach mehreren Jahren des Schnürens erreichte sie unglaubliche 33 Zentimeter Durchmesser. Selbst während ihrer Schwangerschaft trug sie Korsette. Diese waren zwar gelockert, aber Ethel meinte das sie ihren Busen gut stützten.

Ihr Mann war die treibende Kraft, dass geht deutlich aus beider Aufzeichnung hervor und so überredete er sie immer wieder zu neuen, noch schmaleren Korsagen. Als sie sich darüber zu beklagen begann, dass sie Schmerzen hatte und die erst gegen Nachmittag verschwanden wenn sie Morgens geschnürt worden war, schlug ihr Angetrauter prompt vor, sie solle sich doch auch Nachts schnüren. Nur so könnte sie eine „echte“ Wespentaille bekommen. Von da an trug Ethel auch Nachts ein Korsett.

Will Granger hatte sich in den Kopf gesetzt, die Taille seiner Frau mit beiden Händen umfassen zu können und dafür tat er schlichtweg alles. Irgendwann gelang ihnen dann auch das und um schliesslich die 33 cm Umfang zu erreichen, liessen sie Stahlschienen in die neuen Korsetts einbauen.

Natürlich hätte Will das ganze nie ohne Ethels Einverständnis geschafft, aber den Druck den er auf sie ausübte darf nicht unterschätzt werden.

(Quelle: http://home.arcor.de/roland.rottmann/ohrloch/museum/raum2.htm)

Wenn eine Korsage so eng geschnürt wird, dann hat das für den Körper folgen. Durch zu verfrühtes Schnüren kann es sogar zu Knochendeformationen kommen. Bei Erwachsenen führt das extrem lange tragen eines Korsetts zu Muskelerschlaffung, es können Hautirritationen auftreten und ausserdem werden die Organe „gequetscht“. Letzteres hat meistens keine direkten Folgen, aber mit der Zeit könnte sich ein Thrombus bilden der dann sehr gefährlich werden kann.

Auch hier zum Abschluss ein Video mit der Rekordhalterin der schmalsten Taille einer lebenden Person. Achtet mal auf den Vorderbauch, ich ahne ja das sich die Organe dahin verschoben haben. Jedenfalls sieht es reichlich gewöhnungsbedürftig aus.