Archiv für März, 2010

Rafflesia arnoldii

11. März 2010 | 2 Kommentare | Pflanzen

Diese Blüte ist nicht nur unglaublich gross und schwer, sie stinkt auch noch fürchterlich nach verwesendem Fleisch. Also ein weiteres Wunderwerk der Natur, wenn auch der besonderen Art. Gleich zu beginn muss ein Mythos aufgeklärt werden. Die Rafflesia arnoldii ist nicht die grösste Blume sondern Blüte der Welt. Zur grössten Blume kommen wir in einem gesonderten Artikel noch mal.

Zurück zur „unserer“ Blüte, die noch einiges mehr an Besonderheiten auf Lager hat. Sie ist eine parasitäre Pflanze, welche sich komplett durch den Wirt ernährt. Um Fliegen zur Bestäubung anzulocken verströmt sie den oben bereits erwähnten fauligen Geruch. Das hat ihr auch den Beinamen „Corpse Flower“ (Leichenblume) eingebracht. Dieser wird jedoch auch bei anderen Rafflesien verwendet.

Sie kommt in den Wäldern Borneos und Sumatra vor, wo sie leider wegen der Rodung stark bedroht ist. Das Überleben dieser aussergewöhnlichen Pflanze ist unsicher.

(Quelle: http://cnho.wordpress.com/2009/09/12/renunciando-a-la-fotosintesis-fantasmas-parasitos-y-simbiontes/)

Auch wenn sie nicht die schönste Blüte ist und noch dazu fürchterlich stinkt, es wäre unglaublich schade wenn sie aussterben würde. Es wäre ein weiteres Wunder das sang- und klanglos verschwinden würde.

Die längsten Fussnägel der Welt

10. März 2010 | 1 Kommentar | Menschen

Ich weiss nicht wie es euch geht, aber ich kriege hierbei ein Würgegefühl. Ich mag Füsse schon so nicht besonders, meine sind nur in High Heals richtig hübsch, aber das kann ich beim besten Willen nicht verstehen.

Wie dem auch sei, hier zählen Fakten. Die Rekordhalterin heisst Louise Hollis und hat 1991 mit ihren zehn Zehennägeln die unglaubliche Gesamtlänge von 2 Metern und 21 Zentimetern erreicht. Sie braucht alleine zwei Tage in der Woche zur Pflege! Sie ist mittlerweile geschieden, denn ihr Ex-Mann hatte sie vor die Wahl gestellt, Nägel oder ich.

(Quelle: http://webolog.net/2008/01/26/los-records-mas-estpidos-del-planeta/)

Ich will mir gar nicht vorstellen, wie weh das tut wenn man mit diesen Dingern unterwegs ist. Aber meine Nummer Eins Frage ist; Wie hat sie es geschafft, dass die Nägel nicht brechen. Meine Fingernägel schaffen kaum einen Zentimeter ohne gleich Bruchstellen zu produzieren!

Zum Abschluss noch ein nettes Video. Unglaublich oder?! Ach ja Frau Hollis hat auch was gegen das Fingernägel schneiden…

Australischer Riesenregenwurm

09. März 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Dieser Wurm sieht zwar unseren Regenwürmer ähnlich, ist aber eigentlich gar nicht mit ihnen verwandt. Deswegen ist sein deutscher Name auch irreführend, sein lateinischer lautet Megascolides australis. Er gehört zu der Gattung der Wenigborster.

Das in Australien (Surprise!) vorkommende Tier hat einen etwa drei Zentimeter grossen Durchmesser und kann bis zu drei Metern lang werden. Leider zählen die Würmer zu den bedrohten Arten und sind vom Aussterben bedroht.

(Quelle: http://214bio.com/TOPICS/WORMS/HTML/Giant%20Gippsland%20Earthworm.htm)

Die Erforschung dieser Tiere ist noch am Anfang, aber es wird angenommen, dass es bis zu fünf Jahren dauert, bis die Würmer Geschlechtsreif werden. In ihre Höhlen, die bis zu 1.5 Meter tief reichen, ziehen sie sich bei Gefahr gerne zurück.

Ganz ohne Atomstrahlen, schaffen es Würmer zu unglaublicher Grösse!

Die zehn schrägsten Sorten von Cola und Pepsi

08. März 2010 | Keine Kommentare | Wirres Zeug

Platz 10: Vanilla Coke

Das Marketing war ziemlich gut, ich probierte prompt eines dieser Fläschchen, obschon ich arg Mühe  hatte mir den Geschmack vorzustellen. Es blieb dann aber auch beim einen Mal, ich schaffte es ja nicht  einmal die drei Deziliter zu trinken. 2008 kam dann auch nach fünf relativ erfolglosen Jahren auch das  aus, zumindest für den Schweizer Markt.

Platz 9: Crystal Pepsi

1992 in den Staaten auf den Markt gekommen, schwappte es ein Jahr später nach Europa. Die  durchsichtige Pepsi sollte genau wie die Normale schmecken, nur das sie eben klar war. Ach ja und sie  war koffeinfrei. Nach nur einem Jahr wurde sie wieder vom Markt genommen, da sie nicht wirklich Fuss  fassen konnte.

Platz 8: Pepsi Blue

2002 erschien die Pepsi Blue und wurde nach etwas mehr als einem Jahr vom U.S. Markt genommen. Nach wie  vor ist sie jedoch in einigen Ländern erhältlich. Der Geschmack soll laut Konsumenten wie Pepsi mit Beeren sein.  Das Getränk war leuchtend Blau, deshalb auch der Name.

Sie war eigentlich als Konkurrenzprodukt zu Vanilla Coke gedacht, welches ja bekanntermassen auch floppte  (zumindest in Europa).

Platz 7: Coca Cola Black Cherry Vanilla

Nur alleine der Name würde schone eine Platzierung rechtfertigen, aber auch ohne ihn, ist diese Coke ein Fall für  sich. Beim besten Willen kann ich mir nicht vorstellen, wie dieses Getränk geschmeckt haben muss. Es kam  jedenfalls im Jahre 2006 auf den Markt und wurde durch Coca Cola Vanilla ersetzt, welche im 2007 in den  Staaten ihr Comeback feierte.

Platz 6: Coca Cola Blāk

Kein Tippfehler hat hier sein Unwesen getrieben, Blāk ist der tatsächliche Name dieses Softdrinks. Das Getränk  wurde in Frankreich 2006 erstmals zum Verkauf angeboten, ehe man es dann auch in den Staaten erhielt.  Coca Cola Blāk soll nach Kaffee schmecken, was bei mir unweigerlich die Frage aufwirft wieso ich dann nicht  gleich einen Kaffee trinke.

Platz 5: Pepsi Cappuccino

Im 2005 wurde in verschiedenen Ländern, darunter auch die Schweiz, die Pepsi Cappuccino getestet. Sie sollte die direkte Antwort auf Coca Cola Blāk sein. In der Schweiz wird das Getränk mittlerweile nicht mehr vertrieben.

Auch hier stellt sich die nicht gerade unberechtigte Frage, warum ich ein Erfrischungsgetränk einem heissen, leckerem Cappuccino vorziehen sollte.

Platz 4: Pepsi Ice Cucumber

Im Sommer 2007 wurde in Japan die Pepsi Sorte Ice Cucumber verkauft. Laut Konsumenten schmecke das  Getränk fruchtig mit einem Hauch Cola, auch die Gurke sei schmeckbar. Nur dass keine Gurken für das Getränk  gebraucht wurden, der Geschmack wurde über Aromen erzielt.

Platz 3: Pepsi Raw

Bei grossen Firmen ist es üblich, dass man auf einer Welle die gerade grassiert, mitschwimmt. Pepsi Raw ist eine  natürliche Cola, ganz frei von künstlichen Aroma- und Geschmacksstoffen. Sie sollte eine Alternative zu den  handelsüblichen Colas darstellen und wird in Amerika, England und Mexiko vertrieben.

Platz 2: Pepsi White

Jedes Jahr im Sommer kommen in Japan limitierte Pepsiesorten auf den Markt. Pepsi White war 2008 der  Nachfolger von der Pepsi Ice Cucumber und hat den Geschmack von Joghurt. Ja richtig gelesen ein  Gemisch aus Joghurt und Cola, wer könnte sich was besseres vorstellen?!

Platz 1: Pepsi A.M.

Ja ich weiss das es Leute gibt die Pepsi zum Frühstück trinken und darüber müssen wir nicht diskutieren, jeder  so wie er es mag. Aber was es nicht gab und vermutlich nie geben wird, war ein Markt für die koffeinhaltigere  Pepsi A.M. welches speziell für den Frühstückstisch konzipiert war. Nein Leute die Cola und Pepsi zum  Frühstück trinken, brauchen keine Extra Marke und die anderen bleiben bestimmt beim Kaffee. So verschwand  das in den Achtzigern auf den Markt gebrachte Getränk auch rasch wieder aus den Regalen.

Quellen:

Vanilla Coke : (Quelle: http://with-malice.com/20090312908/articles/nba/pawaa-rannkingu.html)

Crystal Pepsi: (Quelle: http://themixtapemonster.wordpress.com/2009/02/04/where-you-at-wednesday-crystal-pepsi/)

Coca Cola Blak: http://cocacolaiscorporateamerica.wordpress.com/2009/03/23/fukk/

Cherry vanilla coke: http://www.thecoca-colacompany.com/presscenter/newproducts_black_cherry_vanilla.html

Pepsi AM: http://tiedemania.blogspot.com/2009/05/soda-memories.html

Pepsi Ice Cucumber: http://gokudo.wordpress.com/2009/07/

Pepsi White: http://welshjapanotaku.wordpress.com/2008/11/page/2/

Pepsi Cappuccino: http://www.colawp.com/database/cola.php?cola_id=588

Pepsi Raw: http://www.ohgizmo.com/2008/02/19/new-pepsi-raw-supposedly-contains-no-artificial-preservatives-colors-flavourings-or-sweeteners/

Pepsi Blue: http://www.usatoday.com/money/general/2002/05/07/pepsi-blue.htm

Die Aliens der Tiefsee

07. März 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Man muss nicht in den Weltraum gehen um sonderbares zu sehen. Es reicht die fast unerforschten Bereiche der Tiefsee zu erkunden und dabei Lebewesen zu sehen, die faszinierender und aussergewöhnlicher kaum sein könnten.

Im Laufe dieses Blogs werde ich noch auf einzelne dieser Tiere eingehen, jetzt aber erst einmal ein höchst beeindruckendes Video.

Faszinierende Natur, nicht wahr?

(Sehr) kleine Bakterienkunde

06. März 2010 | Keine Kommentare | Wirres Zeug

Wenn es schon schockiert das es „gesünder“ ist einen Toilettensitz anzufassen, was passiert wohl, wenn ich euch erzähle, dass noch viel mehr Bakterien auf einem Handy herumtollen. Man muss sich nur mal vor Augen führen, was man mit seinem Mobiltelefon so den ganzen Tag tut. Hosentaschen sind wunderbare Bakterienzuchtanlagen und dann geht’s wieder ab an das Gesicht. Lecker!

Man sollte allerdings nie vergessen, dass es auch gesunde Bakterien gibt. Rund 70 Billionen dieser Helferlein tummeln sich auf und in uns. Beispielsweise helfen sie dem Darm bei der Verdauung. Also nicht gleich mit Sagrotan anrücken, ein bisschen Schmutz muss schon sein oder wie meine Mutter zu sagen pflegte;

„Ä Hampfele Dreck het no keinem gschadet!“

(Eine handvoll Dreck hat noch keinem geschadet!)

Huhn aus der Dose

05. März 2010 | Keine Kommentare | Wirres Zeug

Das ist schlussendlich einfach nur noch eklig. Wer bitteschön kam denn auf die Idee ein komplettes Huhn in eine Dose zu quetschen und das dann zum Verkauf anzubieten?! In Amerika kann man jedenfalls so ein „Nahrungsmittel“ kaufen. Aber nun mal zu den appetitlichen Bildern!

(Quelle: http://ihatemymessageboard.com/2009/04/23/a-whole-chicken-in-a-can/)

Yammi da kriegt man so richtig Hunger, nicht?! Besonders da das Etikett und der Inhalt so viel gemein haben…

Wieder einmal vermag der Mensch andere Menschen zum Kopfschütteln zu bringen.

Brieftauben und das Schweizer Militär

04. März 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Leider wurden unsere gefiederten Freunde 1997 aus dem Militärdienst entlassen, jedoch wird eines unvergessen bleiben; den Namen den sie von der Armee bekamen.

Brieftauben sind nämlich „selbstreproduzierende Kleinflugkörper auf biologischer Basis mit fest programmierter automatischer Rückkehr aus allen beliebigen Richtungen und Distanzen“.

Dank gebührt der Swiss Army für dieses Kunststück an Fachsprache und das Lächeln das es uns auf die Lippen zaubert.

(Quelle:http://www.mecklenburgische-schweiz.com/TourismusMacher/tabid/60/Default.aspx)

Church to go

03. März 2010 | Keine Kommentare | Wirres Zeug

Wer auf diese Idee kam, war jedenfalls ein kreativer Kopf. So kommt es das die Welt nun aufblasbare Kirchen mieten oder gar kaufen kann. Aber nicht nur Kirchen, nein auch eine Bar, dass Kolosseum oder ein Maskottchen, alles selbstverständlich aufblasbar, können geordert werden. Es lohnt sich also einen Blick und sei es nur aus Neugier, auf die Referenzseite zu werfen.

(Quelle: http://www.inflatablechurch.com/)

Man glaubt es kaum, aber es ist wahr. Nicht nur die Natur mag uns in Erstaunen versetzen, sondern auch unsere Mitmenschen.

Die behaarte Raupe

02. März 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Wie einfallsreich die Natur sein kann, zeigt sich wunderbar an diesem Beispiel. Megalopyge opercularis gehören der Familie der Schmetterlinge an. Auf den ersten Blick würde man das zumindest den Raupen absprechen. Diese sehen nämlich aus wie kleine Fellknäuel, weswegen sie in Amerika den Spitznamen Puss Catterpillar (Kätzchenraupe) bekommen haben.

Erstes Bild zeigt die Raupe, das Zweite zeigt den nach der Verpuppung entwickelten Schmetterling.

(Quelle Bilder: http://bugguide.net/node/view/4905)

Jedoch sollte dieser Nickname nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass mit diesen Haaren nicht zu spassen ist. Wer auch immer so ein Ding sieht, fasst es am besten nicht an und lässt es mit gebührendem Abstand seine Wege ziehen. Zwar sind Vergiftungen bisher nur dann tödlich verlaufen, wenn eine Allergie bestand, aber die Nebenwirkungen des Toxins der Tiere sind auch nicht ohne. Es kann zu Kopfschmerzen kommen die bis zu einem Tag anhalten, Rötungen und Schwellungen an der betroffenen Stelle und es kam sogar schon zu zerebralen Krampfanfällen.

Und weil es so wunderbar schräg ist, hier noch ein Video unseres pelzigen Kumpanen.

Ist es nicht toll, welch sonderbare Wesen die Natur erschaffen hat?