Archiv für April, 2010

Sonnenblumen-Seestern

20. April 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Diese Seesternart hat ein ziemlich aussergewöhnliches Aussehen. Nicht nur das er zwischen 16 und 24 Arme hat, nein seine Spannweite kann gut und gerne Mal einen Meter betragen. Ihre Arme können nachwachsen, wenn ihnen einer abhanden kommt und sie sind ziemlich flott unterwegs. Einen Meter pro Minute schaffen die Sterne. Dabei dachte ich bisher das sie sich gar nicht bewegen könne… schön haben wir mal wieder was gelernt.

Abschliessend ein Video des Tieres, auf dem es wunderbar zur Geltung kommt. (Die Musik dazu ist echt der Bringer!)

(Die Muscheln sind aber auch nicht ohne. Ich versuche herauszufinden was für Arten das sind, falls es jemand weiss, schreibt es doch bitte in den Kommentar :) )

Killerbienen

19. April 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Dass es gefährlich ist in die Natur einzugreifen zeigen zahlreiche Beispiele. Eines davon ist die Entstehung der so genannten Killerbienen oder afrikanisierte Honigbienen. Hierbei handelt es sich um eine hybride Form von der europäischen und der afrikanischen Honigbiene.

Warwick Estavam Kerr holte 1955 erstmals afrikanische Bienen nach Südamerika um sie mit den bereits importierten europäischen Honigbienen zu kreuzen. Er tat dies, weil die europäische Rasse sich als wenig Widerstandsfähig gegenüber dem Klima in Südamerika zeigte und um die Leistung in der Honigproduktion zu steigern.

Afrikanische Honigbienen sind aggressiver als ihre europäischen Verwandten und die Hybridkreuzung übernahm und verstärkte dieses Merkmal noch einmal. 1957 entkamen 26 Schwärme in die Wildnis und seither vermehren sie sich rasant und verdrängen mittlerweile heimisch gewordenen Bienenstämme.

Besonders an der afrikanisierten Honigbiene ist, dass bei Gefahr der ganze Stock angreift und nicht nur einzelne Parzellen. So kann es sehr schnell zu der letalen Stichzahl kommen die bei einem Kind bei etwa 500 liegt und bei einem Erwachsenen um die 1000. Vorausgesetzt natürlich das man nicht allergisch ist.

Afrikanisierte Honigbienen haben drei Mal weniger Gift als die europäischen Rassen, jedoch verfolgen sie ihre Opfer über weitere Distanzen. Mit dem richtigen Verhalten kann man allerdings die Aggressivität der Tiere massiv herabsetzten. Ausserdem produzieren sie fast doppelt so viel Honig wie ihre europäischen Vettern.

Natürlich hat die Regenbogenpresse die Geschichte aufgebauscht, aber nichts desto trotz zeigt sich, dass das eingreifen des Menschen in die Natur weit reichende Folgen haben kann. Tut man dies, sollte man zumindest versuchen die Konsequenzen abzuschätzen.

(Quelle: http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/36266)

World Worm Charming Championships

18. April 2010 | 2 Kommentare | Wirres Zeug

In dieser Weltmeisterschaft geht es darum die Würmer mit allem Mitteln welche die Regeln (ja es gibt welche!) erlauben aus dem Boden zu locken. Ausbuddeln ist hierbei nicht erwünscht und auch nicht solche Taktiken die das Wohl des Wurmes gefährden würden. Denn am Ende werden die Tiere wieder in die Freiheit entlassen, damit man sie nächstes Jahr wieder becircen kann.

Rekordhalterin ist übrigens Sophie Smith  die unglaubliche 511 Würmer innerhalb von dreissig Minuten aus dem Boden holte. Das sicherte ihr nicht nur den Jahressieg sondern auch ein Platz im Giuness Buch der Rekorde.

Anbei noch ein Videolink über die Taktik eines Teilnehmers. (Leider kann ich das Video nicht einbetten, da diese Funktion gesperrt wurde.)

http://www.youtube.com/watch?v=VjRxUVLxdYI&feature=related

Faultiere

17. April 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Faultiere sind wie es der Name schon sagt ziemlich faul. Sie leben ein gemächliches Leben, meist von einem Ast hängend. Durch ihren langsamen Stoffwechesel müssen sie nur alle acht Tage etwa ihrer Notdurft nachgehen. Ausser zu diesem Zweck und wenn der Baum gewechselt wird, sieht das Faultier keinen Grund den Boden zu betreten.

In Gefangenschaft schlafen Faultiere bis zu sechzehn Stunden, in freier Wildbahn etwa neuneinhalb Stunden. Seine Bewegungen sind langsam und träge, was auch mit seiner eher tiefen Körpertemperatur zu tun hat.

Während sie am Boden besonders unbeholfen wirken, können sie erstaunlich gut schwimmen. In ihrem Fell wachsen Algen, was ihnen diesen grünlichen Schimmer verleiht. Parasiten und Schmetterlingsraupen perfektionieren ihre Tarnung in den Bäumen.

(Quelle: www.wikipedia.org)

Ein interessanter Fakt ist, dass die vor etwa 10.000 Jahre ausgestorbenen Riesenfaultiere die Grösse von Elefanten hatten… diese wohnten dann allerdings auf dem Boden.

Dinge die ich nie kaufen würde

16. April 2010 | Keine Kommentare | Dinge die ich mir nie kaufen würde, Wirres Zeug

Das Katzenfeuerwehrauto

Obschon ich zwei Katzen habe, werde ich mir und ihnen das nie antun. Nicht nur das ich schwerste Kratzverletzungen zu befürchten hätte, ich finde es einfach nur bescheuert…

(Quelle: http://www.enjoymedia.ch/feuerwehrauto-spielhaus-fuer-katzen-p-2623.html)

Meine beiden Miezen lieben Kartons. Aber sie sind auch sehr eigen was das Aussehen dieser Teiler betrifft. Als wir einmal aus ästhetischen Gründen eine Schachtel mit Textilfolie umspannten, verlor diese jeden Reiz… schade denn jetzt sah das Ding mal anständig aus!

Der Tiefseeanglerfisch

15. April 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Die Tiefseeanglerfische sind eine Unterfamilie von Armflosser, die auf unterschiedliche Arten zu faszinieren wissen. Neben dem besonderen Aussehen und der cleveren Jagdtechnik, ist auch die Fortpflanzung von interessanter Natur. Aber von vorne;

Die Tiefseeangler haben eine Art Angelschnur am Kopf mit einem leuchtenden Köder. Damit lauert das Tier auf seine Beute. Es angelt schlicht. Aussergewöhnliches Aussehen und Jagdtechnik gehen also einher miteinander.

Richtig schräg wird es bei der Fortpflanzung. Da die Tiefsee ein weites Feld ist und es nicht immer einfach ist die Richtige zu finden, haben sich die Männchen eine gute Strategie zu Recht gelegt. Sobald die Herren der Gattung aus dem Larvenstadium sind, suchen sie nach einer Partnerin. Sie sind wahre Winzlinge, zwei Zentimeter gegen stattliche 40 Zentimeter Anglerfischfrau. Doch die Casanovas haben nur noch ein Ziel vor Augen und so finden sie ihre Herzdame.

Doch jetzt kommt nicht etwa die Begattung, sondern eine Einverleibung. Das Männchen beisst sich nämlich am Weibchen fest und verschmilzt mit ihr. Ernährt wird er vom Blutkreislauf der Auserwählten und hat nicht mehr viel mehr zu tun, als zu besamen wenn die Fischfrau es wünscht.

So und nun das Bild einer solchen Fischfrau (ob da ein Männchen dran ist, weiss ich nicht).

(Quelle: http://www.montereybayaquarium.org/animals/AnimalDetails.aspx?id=779405)

Nationalpark Plitvicer Seen

14. April 2010 | Keine Kommentare | Natur

Es gibt viele Orte auf der Welt die man unbedingt einmal gesehen haben muss wenn es denn irgend möglich ist. Der Nationalpark Plitvicer und seine Seen gehören definitiv dazu. Aber genug der Worte, Bilder sagen in diesem Fall viel mehr aus!

(Quelle: www.wikipedia.org)

Muotathaler Wetterschmöcker

13. April 2010 | Keine Kommentare | Menschen

Im Moutathal in der Schweiz gibt es ein besonderes und wundersames Brauchtum. Jedes Jahr geben die Wetterschmöcker eine Prognose über das kommende Wetterjahr heraus, Erstaunlich hierbei, dass es sich nicht um professionelle Meteorologen handelt. Dennoch haben sie eine erstaunliche Trefferquote.

Wie also funktioniert das Ganze? Nun das genaue Rezept unterscheidet sich bei allen und sie sind diesbezüglich sehr verschwiegen. Einigen Berichten zufolge orientieren sich Manche an Beobachtungen der Natur und der Wildtiere. Ausserdem ist ein breites Wissen über vergangenes Wetter notwendig. Auch Bauern, werden regelmässig „konsultiert“.

Den Brauch des Wetterschmöckens ist schon über 250 Jahre alt und seit 1947 als Verein organisiert. Jedes Jahr erhält der Prophet mit der zutreffendsten Aussage eine Ehrung. Wetterschmöcker haben von je her den Schalk im Nacken und so werden ihre Prognosen immer mit einer gehörigen Prise Humor getätigt.

Ihre Trefferquote liegt bei rund achtzig Prozent. Letztes Jahr haben sie grüne Weihnachten und danach einen harten und kalten Winter vorausgesagt, was dann auch prompt eintraf. Selten musste ich mich so einpacken um hinaus zu gehen…

Bathynomus giganteus

12. April 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Wir alle kennen Asseln die man gerne unter Steinen oder im Keller findet und die irgendwie eklig sind (nun ja für mich jedenfalls). Sie sind nicht eben dafür bekannt, dass sie gross sind. Das genaue Gegenteil von dem was die Tiefseeasseln sind.

Bathynomus giganteus sind Riesenasseln die in der Tiefsee leben. Sie werden bis zu 45 cm lang und bis zu 1.7 Kilogramm schwer. Abgesehen vom Grössenunterschied ähneln sie ihren an Land lebenden Verwandten.

(Quelle: http://www.supiri.com/nature/ocean-life/amazing-sea-creatures/)

Während bei vielen Bewohnern der Tiefsee die Augen degenerieren, haben sie sich bei den Riesenasseln besonders stark ausgebildet. Damit können sie auch mit sehr wenig Licht noch sehen. Die Augen sind sehr empfindlich und werden irreparabel geschädigt wenn man sie Tageslicht aussetzt.

Damit man sich das Tier auch noch in Akttion vorstellen kann, ein (sehr) kurzer Film mit dem Hauptakteur Bathynomus giganteus.

Der Himmelsgucker

11. April 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Himmels- oder auch Sterngucker sind Fische, welche in tropischen bis gemässigten Gewässern leben. Ihre Augen sind stark nach oben gerichtet, ihr Kopf ist im Vergleich zum Körper überdimensional gross.

Die Tiere leben am Meeresgrund, buddeln sich bis auf Augen und Mund ein und warten auf Beute. Einige Arten haben eine Art Angel im Maul mit der sie andere Meerestiere anlocken. Sie haben zwar Giftdrüsen, bisher sind aber noch keine Vergiftungsfälle bekannt.

(Quelle: http://www.uw-fotoforum.de/Bunaken/3Lambeh.htm)

Schmuckes Kerlchen, nicht?!