Archiv für Juni, 2010

Sebastian’s Voodoo Doll

30. Juni 2010 | Keine Kommentare | Wirres Zeug

Ein gelungenes Meisterwerk der Animationskunst. Hier stimmt wirklich alles! Das Filmchen ist etwas düster, also seit gewarnt. Ich jedenfalls finde es genial.

Die Harlekinkrabbe

29. Juni 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Harlekinkrabben sind Landtiere, welche die Nähe zu Süsswasser nur für das befeuchten ihrer Kiemen brauchen. Den Namen hat sie aufgrund ihrer Färbung gekriegt, sie wird unter anderem auch Tricolorkrabbe genannt.

(Quelle: http://www.terra-niederrhein.de/userfiles/image/Harlekinkrabbe_3.jpg)

Die Virtopsie

28. Juni 2010 | Keine Kommentare | Technik

Und wer hat’s erfunden? Die Schweizer, besser gesagt die Berner. Bei der Virtopsy handelt es sich um eine virtuelle Autopsie. Mithilfe von Computer- und Magnetresonanztomographie wird ein dreidimensionales Bild der Leiche geschaffen. Nicht nur dass man dadurch Unfallgeschehnisse rekonstruieren kann, manche Ergebnisse sind sogar genauer.

Die Daten der Virtopsie können mühelos gespeichert werden, was das Analysieren von Ergebnissen noch Jahre nach der eigentlichen Arbeit ermöglicht. Das dreidimensionale Abbild lässt bessere Rückschlüsse zu, als ein ausgeführtes Protokoll des Gerichtsmediziners.

Dennoch kann die Virtopsie die Autopsie nicht komplett ablösen. In Bern wird sie oft als zusätzliche Methode angewandt, nicht zuletzt wegen der Möglichkeit die Bilddaten zu speichern.

Ein weiterer Vorteil der unblutigen Methode in einen Körper zu schauen ist, dass Menschen deren Konfession oder Überzeugungen es verbieten, den Körper nach dem Tod zu „beschädigen“ dennoch untersucht werden können.

Mittlerweile wird die Virtopsie in mehreren Ländern angewandt und etabliert sich zunehmend. Ein wunderbarer Fortschritt der Technologie.

Das Bratwurstmuseum

27. Juni 2010 | Keine Kommentare | Wirres Zeug

Solltet ihr einmal in Holzhausen (Deutschland) sein und nicht wissen was mit eurer Zeit anzufangen, dann empfiehlt sich ein Besuch des ersten  deutschen Bratwurstmuseums. Darin kann man jede Menge Fakten zum Corpus Delicti erfahren und sich nette Ausstellungsstücke ansehen.

(Quelle: http://www.bratwurstmuseum.net/index.htm)

Sandsturm

26. Juni 2010 | Keine Kommentare | Natur

Ein Sandsturm ist ein beeindruckendes, gefährliches Naturspektakel. In einem solchen ist es so dunkel, dass man kaum mehr die Hand vor Augen sieht…

Crack the Myth

25. Juni 2010 | Keine Kommentare | Crack the Myth

Wachsen Haare schneller nach dem Rasieren?

Wenden wir uns einem Mythos zu, dem ich selbst erlegen bin. Was habe ich mich mit Wachs abgequält, weil ich dachte, dass beim rasieren der Beine die Haare schneller und dicker nachwachsen würden. Das sie hierbei auch noch dunkler werden sollen, glaubte ich hingegen nicht, ist aber auch weit verbreitet.

Alles Quark, wenn dem denn so wäre würden wir bald wie unsere urzeitlichen Vorfahren aussehen. Stattdessen liegt es daran, dass Stoppeln einfach stärker hervorstechen wenn sie nachwachsen. Wir kennen das ja alle, wenn die sagen wir an den Armen lang sind und man durch sie streicht sind sie normalerweise weich. Stoppeln hingegen wirken hart und borstig.

Der Dodo und die Evolution

24. Juni 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Darwin wusste schon, welch grossen Stein er da ins Rollen brachte als er seine Gedanken über die Evolutionstheorie äusserte. Nun ist es aber auch ein spannendes Feld und immer wieder stolpere ich bei meinen Recherchen über eine Blüte der Evolution. Der Dodo ist hierbei ein schönes Beispiel:

Dodos lebten auf den Inseln von Mauritius und sind seit etwa 1690 ausgestorben. Doch wie kam es zu diesem Artensterben? Und wieso ist der Dodo evolutionstechnisch interessant?

Ausgestorben sind die flugunfähigen Vögel etwa hundert Jahre nach ihrer Entdeckung. Hauptsächlich lag es wohl an den eingeschleppten Tieren, die plötzlich zu Nesträubern und Fressfeinden der Dodos wurden. Die Vögel waren auch dem Menschen gegenüber zutraulich, was ihnen nicht eben gut tat.

Die Evolution war unabsichtlich Mitschuld an dem Aussterben, denn durch das fehlen von natürlichen Fressfeinden wurde aus einer flugfähigen Taubenart der Dodo. Als dann die neuen Fressfeinde und der Mensch Einzug hielten, war die Katastrophe vorprogrammiert. So weit die Theorie, die mittlerweile durch DNA Untersuchungen untermauert wurde.

Damit wir den Dodo nicht vergessen, hier ein Bild der besonderen „Taube“.

(Quelle: www.wikipedia.org)

Dinge die ich mir nie kaufen würde

23. Juni 2010 | Keine Kommentare | Dinge die ich mir nie kaufen würde

Kuverts für den besonderen Geschmack

Okey ich mag diesen unspezifischen aber definitiv ekligen Geschmack von den Klebestreifen auf den Kuverts auch nicht, aber der Gedanke dieses Ding würde nach Speck schmecken irritiert mich dann doch. Das die Umschläge dann auch noch in Speckoptik daher kommen, ist nur noch das Tüpfelchen auf dem I.

Daher fiel meine Wahl schnell auf die nach Speck aussehenden und schmeckenden Kuverts. Für etwa zehn Schweizer Franken kann man sich dieses Produkt im Internet bestellen.

(Quelle: http://www.thinkgeek.com/homeoffice/d4f6/)

Werbung für Versicherung

22. Juni 2010 | Keine Kommentare | Wirres Zeug

Da gibt es nicht viel zu sagen, ausser das man es kaum schlechter treffen kann als der Hauptprotagonist dieses kleinen Filmchens.

Die Blattschneiderameisen und ihre Pilzgärten

21. Juni 2010 | Keine Kommentare | Natur, Tiere

Ameisen sind an sich schon bewundernswerte Wesen, nicht nur das sie das Vielfache ihres eigenen Körpergewichts stemmen können, auch der komplexe Aufbau ihres Nestes und die sozialen Strukturen die darin herrschen sind bemerkenswert genial.

Die Blattschneiderameise kann noch mit einer anderen Besonderheit aufwarten. Diese Tiere bauen in ihren Nestern Pilze an! So entstehen regelrechte Gärten, die von den Tieren bewirtschaftet und gepflegt werden. Meist sind mehrere Kammern mit Schimmelpilzen angelegt, welche durch ein komplexes System am Leben erhalten werden.

Zunächst wird der Nährboden bereitgestellt, worauf sich dann der Pilz bildet. Von nun an hegen sie ihre Futterquelle, versorgen ihn mit frischem Blattwerk und sorgen dafür, dass er möglichst nicht von einem anderem Schimmler angefallen wird. Abgestorbene Pilze oder Teile davon kommen in eine der Abfallkammern, die auch für tote Ameisen genutzt werden.

Doch warum das Ganze? Nun viele Blätter enthalten einen Giftstoff, der den Ameisen nicht besonders gut bekommt. Dem Pilz macht dies jedoch nichts aus, er verdaut die angebotene Nahrung problemlos. Die Ameisen wiederum ernähren sich vom Pilz, ohne ihn dabei zu zerstören.

(Quelle: http://www.schlossmuseum.at/upload/files/presse/Pfad%20des%20jaguars/Blattschneiderameisen.jpg)