Archiv für Juni, 2010

Luftiges Gitarrenspiel

10. Juni 2010 | 1 Kommentar | Menschen

Ganz ehrlich, ich weiss auch nicht was ich dazu noch sagen soll. Also geht’s direkt zum Gewinner der Weltmeisterschaft im Luftgitarrespielen 2009 Günther Love und seiner Siegerperformance.

Etwas hätte ich dann doch noch zu sagen, Spass hat es sicher gemacht!

Macropinna microstoma

09. Juni 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Der Macropinna microstoma ist ein Tiefseefisch der Gattung Gespensterfische. Der Name ist Programm, dieses Tierchen sieht recht gewöhnungsbedürftig aus. Seine Augen erhalten einen besonderen Schutz durch die durchsichtige „Haube“ die sie umschliesst. Unter dieser Schutzvorrichtung befindet sich ein Hohlraum der mit Flüssigkeit gefüllt. Holt man den Fisch an die Wasseroberfläche, fällt dieser Hohlraum in sich zusammen.

Österliches Blaulicht

08. Juni 2010 | 1 Kommentar | Wirres Zeug

Obelix sagte gerne „Die Römer die spinnen!“. In unserer Zeit hört man das eher mit den Japanern. Aber ich muss sagen, ich finde diese Verspieltheit die sie an den Tag legen bisweilen sehr erfrischend. Was ich von den Hasenblaulichtern halten soll, weiss ich jedoch auch nicht…

Die Geschichte der Hysterie

07. Juni 2010 | Keine Kommentare | Krankheit, Menschen

Es gibt Krankheitsbilder die habe eine lange Geschichte hinter sich. Die meisten davon sind spannend und einige auch aussergewöhnlich. Hysterie gehört zu diesen Krankheiten und gerade wegen dieses Hintergrundes wird heute von der histrionischen Persönlichkeitsstörung bzw. dissoziative Störung gesprochen.

Hysterie kommt vom altgriechischen Wort Hyster und bedeutet Gebärmutter. Schon hierbei zeigt sich, dass die allgemeine Meinung war, dass nur Frauen hiervon betroffen sein könnten.

Eine histrionische Persönlichkeitsstörung ist gekennzeichnet durch das Geltungsbedürfnis der Betroffenen. Es wird sehr stark nach Annerkennung gestrebt, obschon man immer das Gefühl hat, dass diese Menschen auf Abstand bleiben. Psychosomatische Symptome sind auch bekannt.

Kaum eine psychische Erkrankung ist solange bekannt wie die Hysterie. Ein Papyrus aus dem Jahre 1900 vor Christus beschrieb sie bereits. Auch Hippokrates ging seinerzeit dieser Störung nach. Wie erwähnt ging man damals davon aus, dass nur Frauen davon betroffen sein können. Das lag daran, dass man dachte dass die Gebärmutter, wenn ein Kinderwunsch unerfüllt blieb oder die Frau sexuell unbefriedigt war, auf Wanderschaft durch den Körper ging und so die Organe in Unordnung brachte.

Im Mittelalter wurde die Hysterie als Zeichen des Teufels und der Besessenheit gedeutet. Erstmals trat hier der Begriff der Massenhysterie auf, man ging davon aus, dass man von ihr angesteckt werden konnte. Paracelsus (1493 – 1541) brachte die Hysterie wieder in den medizinischen Kontext. Bereits 1618 stellte Lepois fest, dass sie auch bei Kindern und Männer auftrat, er wurde jedoch kaum beachtet.

Im 19. Jahrhundert und im den Anfängen des 20. wurde dann eine Behandlungsmöglichkeit entdeckt, die unmittelbar zur Erfindung des Vibrators führte. Frauen wurden von den Ärzten manuell an den Genitalien massiert, damit sie zu dem so genannten hysterischen Paroxsysmus (sprich zum Orgasmus) kamen. Es heisst, dass die Behandlung dermassen beliebt war, dass die Ärzte bald auf andere Möglichkeiten der Stimulation auswichen. So wurden Frauen mit Wasserstrahlen, Hydrotherapie, stimuliert, ehe der erste mechanische Vibrator erfunden wurde.

Dieser war jedoch so gross, dass er nur in Arztpraxen verwendet werden konnte und so war der Schritt nicht mehr weit zum Handvibrator, der 1900 in der Pariser Expo erstmals im grösseren Stile ausgestellt wurde. Lange wurden Vibratoren als nützliche Verspannungshelfer in Frauenzeitschriften angeboten (daran mag ich mich sogar noch erinnern). Das folgende Bild zeigt einen Handvibrator aus dem Jahre 1902.

(Quelle: http://www.intimatemedicine.de/sex-sind-menschen/vibratoren-wurden-einst-verwendet-um-hysterische-frauen-zu-behandeln/)

Slow Motion

06. Juni 2010 | Keine Kommentare | Technik

Ich liebe ja Slow Motion Aufnahmen, weswegen es vermutlich auch noch mehr solche Clips geben wird. Ist es denn nicht toll, dass wir die Möglichkeit haben, Dinge so zu sehen wie es physisch sonst unmöglich wäre?

Der Knallkrebs

05. Juni 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Diese Tierchen sind schlichtweg unglaublich. Mit einer ihrer Scheren können sie ein lautes Knallgeräusch erzeugen, dass eine solch starke Druckwelle auslöst, dass kleiner Meeresbewohner davon ohnmächtig werden. Bekannt wurden sie, weil sie im zweiten Weltkrieg die Sonare der U-Boote störten. Scheren welche „verloren“ gehen, können nachwachsen. Ein Krebs in ein Glass gesperrt, kann dieses sprengen. Aber genug der Worte, schauen wir uns das Kerlchen doch mal an.

Dinge die ich nie kaufen würde

04. Juni 2010 | Keine Kommentare | Dinge die ich mir nie kaufen würde, Menschen

Diamanten aus Asche Verstorbener

Ich bin ja der Meinung, dass jeder Mensch selber entscheiden soll, was er tun will oder nicht. Solange niemand andere dabei zu schaden kommt geht das völlig in Ordnung. Tja so halte ich es auch mit diesem „Produkt“, vorausgesetzt der Verstorbene wurde gefragt oder man ist sich sicher, dass er es in Ordnung geht.

Soviel mal dazu und nun zu dieser besonderen Art von Schmuck. Aus der Asche von Verstorbenen kann man nämlich Diamanten pressen. Es gibt eine Firma die sich auf diese Arte der Produktion spezialisiert hat. Aus einem Bruchteil der Kremationsasche oder sogar von einer Haarlocke wird Kohlenstoff entzogen und damit ein Diamant hergestellt. Man kann Schliff, Farbe und Schmuckstück wählen. Der Preis ist definitiv nicht ohne, der günstigste Stein kostet 3900 Euro.

(http://www.lifegemeurope.com/zwitserland_d/human/index.htm)

Magnapinna-Kalmar

03. Juni 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Der Magnapinna ist ein wenig erforschter Kalmar. Tatsächlich waren bis vor kurzem nur die Larven bekannt. Seinen Spitznamen, Langarm Kalmar, hat er unschwer zu erraten aufgrund seiner langen Arme. Bisher ist kaum etwas über die Tiere bekannt, es konnten auch nur wenige gefangen und untersucht werden.

Saba Airport

02. Juni 2010 | Keine Kommentare | Technik

Ein Alptraum nicht nur für Menschen mit Flugangst. Die kürzeste Piste der Welt ist gerade mal 396 Meter lang und wird für Starts und Landungen genutzt. Die Beiden Videos zeigen Landeanflug und Start auf Saba.

Modern Toilet

01. Juni 2010 | Keine Kommentare | Menschen

Die „Modern Toilet“ Restaurantkette besteht mittlerweile aus zwölf Filialen in Hong Kong, Taiwan und Japan. Ihr Markenzeichen ist, dass die jeweiligen Restaurants Badezimmerartikel als Einrichtung nutzen. Zum Beispiel sitzen die Gäste auf Toiletten die zu Sitzen umfunktioniert wurden und die Beleuchtung hat das Aussehen von Fäkalien.

Doch damit noch nicht genug. Das Essen wird in Miniaturtoilettenschüsseln aus Plastik serviert und Getränke gibt’s in Mini-Urinalen. Auch das Essen wird nach Möglichkeit gewissen Körperausscheidungen nachempfunden.

(Quelle aller Bilder: http://funfever.blogspot.com/2007/11/taiwans-modern-toilet-restaurant.html)