Archiv für Juli, 2010

Crack the Myth

21. Juli 2010 | Keine Kommentare | Crack the Myth

Die weinenden Kinder von Bragolin

Diese Geschichte bereitet mir nach wie vor Gänsehaut, da ich selbst eines dieser Bilder mal gesehen habe und sie wirklich eine unglaublich verstörende Wirkung haben. Das hat nichts mit übersinnlichem zu tun, es ist einfach dieses ungute Gefühl das sich einstellt und die brennende Frage, was einen Maler dazu trieb mehrere Bilder von weinenden Kindern zu malen. Nun aber erst einmal zum Mythos;

(Quelle: http://www.somdovialejo.com.br/wp-content/uploads/2009/09/menino-da-lagrima-Giovanni-Bragolin2.jpg)

Das Bild zeigt einen Jungen, dessen Wangen von Tränen benetzt sind und dessen Augen den Maler unglaublich traurig anblicken. Es ist dasselbe Bild von dem ich ein Repro sah und recht weit verbreitet, wie ich bei meinen Recherchen feststellte.

1985 veröffentlichte das britische Boulevardblatt Sun einen Bericht über mysteriöse Unglücke im Zusammenhang mit den Bildern. Häuser waren bis auf die Grundmauern niedergebrannt, nur dieses eine Bild war unversehrt geblieben. Natürlich war es nicht immer das gleiche Gemälde, doch anscheinend haben auch die Nachdrucke eine verheerende Wirkung.

Auch aas Studio des Malers soll abgebrannt sein, nachdem er den Jungen gemalt hatte und dieser sei bei einem Autounfall ums Leben gekommen.

Nach diesem Artikel brach die Hölle im wahrsten Sinne des Wortes los. Immer mehr Berichte über Brände und Unglücksfälle im Bezug auf ein solches Bild wurde gemeldet. Es gab sogar Fernsehberichte darüber.

Wie üblich für solche Mythen verschwand auch dieser für eine Weile von der Bildfläche. Neuerdings ist er wieder da, aber in etwas anderer Form. Anscheinend hört man jetzt die Kinder weinen, wenn man ein solches Gemälde zu Hause hat und der Boden oder Teppich darunter soll ständig nass sein.

Tja soweit die Legend und nun zu den Fakten. Zunächst wenden wir uns dem Künstler zu, Giovanni Bragolin, der eigentlich nicht so heisst, sondern Bruno Amadio. Die Bilder der weinenden Kinder hatte er unter einem Pseudonym veröffentlicht, weswegen ist Spekulation. Dass sein Studio abgebrannt sein soll, kann nicht bestätigt werden noch die Identität des Jungen und damit natürlich auch nicht den Autounfall in den er verwickelt gewesen sein soll.

Es ist noch nicht einmal bewiesen, dass alle Portraits  von den gleichen Malern sind oder ob nach den Originalbildern andere Künstler den Stil kopierten. Zu der Zeit waren solche Bilder in Mode und man konnte sich ein gutes Zubrot verdienen.

Alles rund um diese Bilder ist verwaschen und auch etwas mysteriös. Vermutlich stachelt genau das den Mythos immer wieder von neuem an. Tatsache ist, dass in vielen Haushalten ein solches Bild hängt und es dort nie gebrannt hat oder sonstiges. Ausserdem sollte man sich mal die folgende Überlegung machen; Woher weiss ich bei einem ausgebrannten Haus, dass da nicht ein solches Bild war, wenn es mitverbrannt wäre?!

Ich selber würde mir ein solches Bild nicht wegen der Legende nicht ins Haus hängen, sondern weil ich diese Art Gemälde nicht mag. Warum muss ich mir ein weinendes Kind an die Wand Tackern?

Sperma aus der Tube

20. Juli 2010 | Keine Kommentare | Dinge die ich mir nie kaufen würde

Was der Welt bestimmt nicht gefehlt hat bisher, ist dieses spezielle Produkt. Geruchsneutral, jedoch geschmacklich ans Original angepasst, kann man sich nur Sperma aus der Tube erstehen. Für was man dies braucht, will ich irgendwie nicht wissen…

Also für Interessenten gibt’s wie immer den Link zum Produkt, es kostet 9.50 Schweizer Franken und ist unter http://www.crazystuff.ch/kuenstliches-sperma-p-133.html zu erreichen. Das Bild kommt ebenfalls von dort.

Die Bandwurmdiät

19. Juli 2010 | Keine Kommentare | Wirres Zeug

Ich komme bekanntermassen aus dem medizinischen Bereich und kann zu Beginn dieses Artikels nur sagen, Finger weg von diesem Blödsinn. Es ist gefährlich, unangenehm und schlicht bescheuert!

Zuerst aber zum Corpus Delicti; Der Bandwurm ist ein Parasit, der sich gerne im Darm von verschiedenen Säugetieren tummelt. Auch der Mensch zählt zu seinen Wirten, der sowohl durch Wurm als auch Ei infiziert werden können.

So ein Bandwurm kann enorme Masse von bis zu 20 Metern annehmen und seinem Wirt erheblichen Schaden zufügen. Nun kommt es aber in seltenen Fällen zur Gewichtsabnahme und das gibt anscheinend Anlass dazu, dass Menschen sich einen solchen Untermieter freiwillig antun.

Hierzu sei gesagt, dass man eher eine Geschwulst kriegt, denn abzunehmen. Organe können von einem Parasiten geschädigt werden und Nährstoffmangel ist vorprogrammiert. Eine Infektion, selbst mit den harmloseren Arten des Bandwurmes, kann lebensgefährlich sein!

Mal ehrlich, ich könnte nicht mit dem Gedanken leben, dass da ein Wurm durch meinen Darm flitzt! Ach ja… Bandwürmer haben die Angewohnheit in der Nacht den Kopf aus dem Wirt zu stecken und das ist nun wirklich kein schöner Gedanke!

Die Meerzitrone

18. Juli 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Meerzitronen gehören zu den Schnecken und werden etwa 12 Zentimeter gross. Sie sind meist gelb und haben eine längliche Form. Ihr Aussehen ist eine gute Tarnung vor Fressfeinden, wird sie dann doch einmal geschnappt, sonder ihre Haut ein Sekret ab, das die Tiuere dazu bringt ihre Beute wieder auszuspucken. Praktisch!

(Quelle: http://www.unterwasser-welt-ostsee.de/html/meerzitrone.html)

Woher stammt der Begriff…

17. Juli 2010 | Keine Kommentare | Woher stammt der Begriff...

Quarantäne

Quarantäne bezeichnet eine Zeitspanne in der eine Person oder eine Personengruppe isoliert wird, um festzustellen ob sie an etwas erkrankt ist und  um eine Weiterverbreitung der Krankheit zu verhindern. Heute ist die Dauer abhängig von der Krankheit und der Möglichkeit sie Nachzuweisen, früher jedoch dauerte sie in der Regel 40 Tage.

Daher stammt auch das Wort Quarantäne, es leitet sich nämlich vom italienischen Quaranta (40) ab. In Venedig hatte man zu Zeiten der Pest nämlich Schiffe, die aus infizierten Gebieten angereist kamen, erst einmal auf eine isolierte Insel geschickt und abgewartet ob die Krankheit ausbrach.

Chrematophobie

16. Juli 2010 | Keine Kommentare | Krankheit, Menschen

Diese Phobie mag auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen, hat jedoch einen recht plausiblen Hintergrund. Chrematophobie bezeichnet die Angst vor Geld. Je nach Ausprägung wird Bargeld nur mit Handschuhen angefasst oder gar komplett aus dem Haus verbannt. Man bezahlt dann mit EC Karten oder lässt jemanden die Einkäufe für sich erledigen.

Hinter der Angst vor Geld, steckt eigentlich die Angst vor Keimen. Deshalb ist es dann auch nicht verwunderlich, wenn jemand gar nicht mehr einkaufen geht, denn da lauern ja auch viele Bakterien und ähnliches.

Blitzeis aus der Flasche

15. Juli 2010 | Keine Kommentare | Wirres Zeug

Um zu gefrieren, braucht Wasser Partikel an die sich Eiskristalle festsetzten können. Ist das Wasser also absolut rein, gibt es keine Eisbildung. Dieses unterkühlte Wasser gefriert jedoch sofort, wenn es auf Partikel trifft, wie dieses Video eindrücklich zeigt.

Crack the Myth

14. Juli 2010 | Keine Kommentare | Crack the Myth

Oscar oder unsinkable Sam

Ob das nun gut ist oder nicht, aber es war und ist nicht unüblich Katzen an Board eines Schiffes zu halten, damit man den Schädlingen Herr wird. Um einen solchen Kater geht es in der folgenden Legende, die mit grosser Wahrscheinlichkeit in Teilen oder gar ganz wahr ist.

Katerchen Oscar war zunächst auf der Bismarck „stationiert“, bis diese von der britischen Flotte versenkt wurde. Die HMS Cossack fand das Tier auf einem Stück Holz treiben und nahm es zu sich an Board. Von hier hat er auch seinen Namen, der deutsche ist nicht überliefert.

Nunmehr Boardkatze der Cossack brachte Oscar ihr nicht viel Glück. Etwa ein halbes Jahr später wurde diese nämlich von einem U-Boot Torpedo versenkt. Der Kater wurde gerettet und nach Gibraltar gebracht.

Dort fand er den Weg auf die den Flugzeugträger HMS Ark Royal, wo er nicht einmal einen Monat blieb, ehe auch dieses Schiff sank. Wieder überlebte das Tier das Unglück und bekam den Spitznamen „unsinkable Sam“ (unsinkbarer Sam).

Nun war seine Karriere als Boardkatze endgültig zu Ende, denn man befürchtete, dass Oscar bei einem weiteren Einsatz neuerliches Unglück bringen könnte. So verblieb er zunächst im Hafen von Gibraltar beim Kapitänsbüro, ehe er seinen Ruhestand in einem Seemannsheim in Belfast geniessen durfte.

Wie viel der Legende wahr ist, lässt sich leider nicht mehr genau klären. Wahrscheinlich ist, dass mehrere Katzen Oscar waren. Vielleicht war auch die ganze Geschichte wahr. Sicher ist, dass Quäntchen Wahrheit steckt in der Legende.

Dinge die ich nie kaufen würde

13. Juli 2010 | Keine Kommentare | Dinge die ich mir nie kaufen würde

Trainingskit für Goldfische

Schon alleine wegen der beiden Stubentiger zu Hause, käme ein Goldfisch für mich nicht in Frage. So ist das Trainingsset dann auch unnötig. Das Video macht aber definitiv an zum selber ausprobieren…

Die Flunder

12. Juli 2010 | 1 Kommentar | Tiere

Für besondere Tiere muss man nicht unbedingt in die Tiefsee gehen oder weit entfernte Strände besuchen. Es reichen schon die Küstengewässer Europas, wo die Flunder heimisch ist. Dieser Fisch weist eine ganz besondere Eigenschaft auf, sie hat ihre Augenpaare auf der gleichen Körperseite. Aber nicht nur das macht sie aussergewöhnlich. Der Spruch „Platt wie eine Flunder“ kommt nicht von ungefähr, denn der Wasserbewohner ist ziemlich flach gewachsen.

Flundern vertragen Süss- und Salzwasser. Es gibt Arten welche die Flüsse hinaufwandern können. Sie werden maximal 60 cm und erreichen ein Gewicht von 2,5 Kilogramm. Sie sind nachtaktive Jäger, die sich tagsüber in den Sand eingraben, so das nur noch die Augen hervorlugen.

Die Flunder ist ein Speisefisch und wird auf der roten Liste für gefährdete Arten geführt. Allerdings gilt ihr Bestand nicht als gefährdet.

(Quelle: www.wikipedia.org)