Archiv für September, 2010

The great blue hole

30. September 2010 | 3 Kommentare | Natur

Die Natur ist und bleibt noch immer die grösste Künstlerin von allen. Das grosse blaue Loch im mittelamerikanischen Staat Belize ist eines dieser eindrücklichen Kunstwerke. Entstanden am Ende der letzten Eiszeit bildet es den Eingang zu einem unter Wasser liegendem Höhlensystem. Der tiefste Punkt ist 124 Meter tief, das Loch selbst ist 318 Meter breit.

Im Höhlensystem kann man Stalaktiten und Stalagmiten entdecken, welche noch zur Zeit entstanden sind, als die Höhle frei lag.

(Quelle: http://emagzine.org)

Plaudernde Miezen

29. September 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Unsere können das auch, aber leider tun sie es viel zu selten!

Ein beliebtes Requisit

28. September 2010 | Keine Kommentare | Wirres Zeug

In Film und Fernsehen gibt es immer wieder den Moment wo man beispielsweise ein Set wieder erkennt. Das ist mir mittlerweile schon ein paar Mal passiert, doch mit Requisiten verhält es sich das für gewöhnlich anders. Doch es gibt eine ominöse Zeitung, die nun doch schon so viele Male aufgetaucht ist, dass es auffällt.

Das begann schon 1991 mit Dallas und endet bis heute nicht, was die neusten Folgen von Desperate Housewives beweisen. Was es genau damit auf sich hat, weiss niemand wirklich. Man munkelt jedoch von einer geschickten Umgehung des Copyright Problems. Nun ein paar Bilder der ominösen Zeitung.

Dallas 1991

Eine schrecklich nette Familie, 1997

Scrubs, 2008

Desperate Housewives, 2010

(Quelle aller Bilder: http://izismile.com/)

Wenn der Hamster hamstert

27. September 2010 | 2 Kommentare | Tiere

Ich hatte ja selbst einmal einen dieser knuffigen Kerlchen und es ist wirklich Wahnsinn was die so alles in ihre Backen bringen. Tja hamstern kommt wirklich nicht von ungefähr!

Kryonik

26. September 2010 | 5 Kommentare | Menschen, Technik

Seit es Menschen gibt, gibt es auch den Traum von der Unsterblichkeit. In der Zeit der modernen Technik und ihrer Möglichkeiten, scheint dieser Wunsch so nah wie nie zuvor. Und doch ist es uns nicht möglich ihn zur gegebenen Zeit zu verwirklichen.

Doch wir werden es irgendwann sein, so glauben es zumindest die Menschen, die ihren toten Körper der Kryokonservierung anvertrauen. Sie lassen sich einfrieren und hoffen eines Tages wieder aufgetaut zu werden, wenn die Möglichkeit auf Wiederbelebung besteht.

Aber so einfach funktioniert das Ganze dann doch nicht. Man kann Lebewesen nicht einfach einfrieren und sie dann wieder auftauen. Die Eiskristalle die sich während des Gefrierprozesses bilden würden die Blutkörperchen platzen lassen und somit ein wiederbeleben unmöglich machen.

Solche Kristalle können sich allerdings nicht bei schnellem Einfrieren bilden. Flüssiger Stickstoff ist da das Zauberwort, die Körper werden in Behältern mit ebendiesem gelagert. Hierbei würde es 25 Millionen Jahre dauern bis ein solch gelagerter Körper verwest! Besondere Fürsorge erhält hierbei das Gehirn, das möglichst unbeschädigt die Prozedur überstehen sollte. Anderes Gewebe wird stärker geschädigt, aber man geht davon aus, dass dies dann in ferner Zukunft regeneriert werden kann (beispielsweise durch die Stammzellen).

Einige lassen aufgrund der Kosten und / oder Gewebeschäden nur ihr Gehirn (hierbei ist der ganze Kopf gemeint) einfrieren. Wie sie das Problem mit den fehlenden Körpern lösen wollen, driftet dann aber endgültig in den Science Fiction Bereich ab.

Momentan muss ein Mensch der sich der Kryokonservierung unterziehen möchte, in die USA überführt werden.

Einen Durchbruch erzielten 2004 russische Forscher, als es ihnen gelang eine Maus nach acht Monaten wieder aufzutauen und zu reanimieren. Das Tier überlebte zwar nur zwei Stunden, aber die Gewebeschäden waren auffallend gering. Das „Frostschutzmittel“ das sie verwendet haben, soll jetzt optimiert werden.

Erstaunlich was die Wissenschaft vermag…

Anmerkung:

Wie ich in meinem Impressum so schön schreibe, übernehme ich keine Haftung für Vollständigkeit. Wenn ich aber entdecke oder darauf aufmerksam gemacht werde, dass etwas falsch ist oder ähnliches, dann möchte ich das meinen Lesern nicht vorenthalten.

Die Geschichte mit der wiederbelebten Maus ist ein Fake. Ich bin in diesem Fall einer Ente aufs Korn gegangen.

Slow Motion

25. September 2010 | Keine Kommentare | Technik

Immer wieder faszinierend, was für Bilder mit der Slow Motion Technik entstehen können.

Delirusa in London

24. September 2010 | Keine Kommentare | Wirres Zeug

Das ich London liebe, ist mittlerweile bekannt. Das diese Liebe auf Gegenseitigkeit beruht, war mir aber bisher nicht bewusst. ;)

Der Kampfläufer

24. September 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Kampfläufer sind in Mitteleuropa verbreitete Vögel. Die Männchen werden 30 Zentimeter gross, die Weibchen 25. Während die Weibchen ein recht unscheinbares Aussehen haben, trumpfen die Männchen mit einem grossen Kragengefieder auf. Dieses brauchen sie besonders in der Balzzeit, wo sie gegen andere Männchen in regelrechten Arenenkämpfen auftreten. Nach der Paarung zieht das Weibchen die Nachkommen alleine auf.

Der Klimawandel bedroht den Kampfläufer in besonderer Form. Forscher schätzen, dass rund 58 Prozent seines Lebensraumes verschwinden werden.

Crack the Myth: Croatoan

23. September 2010 | 2 Kommentare | Crack the Myth

Eine der merkwürdigsten Geschichten die ich je gehört hatte, war die Geschichte von Croatoan. Sie dreht sich rund um die erste Besiedlung der Engländer von Nordamerika. Vor North Carolina liegt die Insel Roanoke, auf welcher die erste Kolonie Englands entstand.

Doch sie hatten von Anfang an Schwierigkeiten. Beim ersten Versuch kamen sie viel zu spät an, als dass sie hätten eine gute Ernte einfahren können. Dann gerieten sie noch in Streit mit einem Indianerstamm und töteten dessen Häuptling. Daraufhin gingen einige wieder mit dem Schiff nach England zurück mit dem Versprechen wieder zurück zu kehren.

Als sie jedoch zurück kamen war die Siedlung bereits verlassen. Ein anderes Schiff hatte die verbliebenen Siedler mitgenommen. 15 Menschen wurden neuerlich auf der Insel zurück gelassen, während die anderen zurück nach England segelten.

Gut ein Jahr später kehrte einer der ersten Siedler John White mit rund 150 weiteren Menschen auf die Insel zurück. Er fand die Kolonie verlassen vor. Seine hochschwangere Frau gebar wenig später das erste englische Kind auf amerikanischem Boden.

White fuhr im August 1587 nach England zurück. Seine eigentlich sofortig geplante Rückkehr wurde durch den englisch-spanischen Krieg vereitelt. Als er drei Jahre später nach Roanoke Island zurückkehrte, fand er die Siedlung völlig verlassen vor. Einzig das Wort „Croatoan“ in einen Holzpfosten eingeritzt und ein eingeritztes „Cro“ an einem Baumstamm wurden gefunden. Zweimal versuchte White herauszufinden was passiert war, doch seine Suche blieb ergebnislos.

Man weiss bis heute nicht was mit den Siedlern passiert. Es gab keine Hinweise darauf, dass sich der Indianerstamm gerächt hätte und die Kolonie ausgelöscht hätte. Jedoch kursiert die Theorie, dass sie die Leute verstreut hätten. Einige hätten sich Stämmen angeschlossen, andere seien umgekommen. Genau wird man das nie wissen…

Känguru in Action

22. September 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Das ist schon fast ein Klassiker!