Archiv für September, 2010

Höllentor

21. September 2010 | Keine Kommentare | Menschen, Natur

Es gibt ganz besondere Orte auf dieser Welt und einer davon ist wohl das Hell Gate in Usbekistan. In der Nähe der Stadt Darvaz befindet sich ein Loch das seit nunmehr 39 Jahren brennen soll.

Dazu kam es, als Geologen nach Gas bohrten und dieses auch fanden. Doch zunächst stürzte der Boden unter der Ausrüstung und den Maschinen ein. Versehentlich hatten sie ein unterirdisches Loch angebohrt. Niemand traute sich hinunter zu steigen, denn die Kammer füllte sich rasch mit Gas. Damit sich dieses Gas nicht unbemerkt verteilte, beschloss man es anzuzünden (?!) und nun brennt das schon seit 1971. Die Bilder dieses unwirklichen Ortes faszinieren und erschrecken zugleich.

(Quelle beider Bilder: http://englishrussia.com)

Gleithörnchen

20. September 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Die Tierwelt mag bisweilen erstaunen, es gibt aber Fälle da wird es regelrecht surreal. Die Gleithörnchen sind meines Erachtens genau so einer. Bei meinem Urlaub in Bali konnte ich die Tiere hautnah erleben.

Gleithörnchen leben in Europa, Nordamerika und Asien. Sie sind Waldbewohner, da sie auf offenen Ebenen ihre Gleitfähigkeit nicht ausschöpfen könnten. Gegenüber den Baumhörnchen sind sie weniger agil im Springen und auch am Boden fällt es ihnen nicht leicht sich zu bewegen. Das liegt an ihrer Gleithaut, welche sie zwar zum gleiten befähigt, sich jedoch behindernd auf ihre Bewegungsfreiheit auswirkt.

Fliegen können Gleithörnchen nicht, aber sie sind erstaunlich agil in ihren Gleitmanövern. Es ist erstaunlich wie gut sie ihre Flugbahn einschätzen und steuern können. Baummarder und andere Fressfeinde der Eichhörnchen, können sie zumeist mühelos entkommen. Da sie aber nicht gegen die Raubvögel gefeilt sind, bewegen sie sich meist nachts.

Der Riesenmaulhai

19. September 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Der Riesenmaulhai ist einer der drei Haiarten die sich von Kleinstlebewesen ernähren. Dieser Fisch ist sehr selten, bisher wurden nur 41 davon gesichtet. Als Art ist er seit 1976 aufgeführt, damals verfing sich ein Tier in einer Triebleine eines Forschungsschiffes. Das längste gefangene Exemplar war 5.63 Meter gross.

Der letzte gefangene Riesenmaulhai fand ein tragisches Ende. Er wurde von philippinischen Fischern an Land gezogen und dann in Kokosmilch gebraten. Schade um eine Art die auf der roten Liste der gefährdeten Tiere steht.

(Quelle: http://www.dailyheadlineblog.com/)

Annie Leibovitz

18. September 2010 | Keine Kommentare | Menschen

Eine zweifellos begnadete Fotografiekünstlerin ist Annie Leibovitz. Die Amerikanerin schafft es mit ihren Bildern immer wieder zu erstaunen und zu faszinieren. Von 1967 bis 1971 studierte sie Malerei und Fotografie. 1973 bekam sie einen Job beim Rolling Stone welchen sie bis 1981 ausübte. Ihre Besonderheit war, dass sie mehrere Tage mit den Künstlern die sie portraitierte lebte, um eine möglichst entspannte Atmosphäre zu erlangen.

Nachdem sie mit den Rolling Stones auf eine Konzerttour gegangen war, wurde sie Drogenabhängig. Zur gleichen Zeit, als sie sich an der Gründung der Vanity Fair beteiligte, entzog sie in einer Drogenklinik. Ab 1983 übernahm sie den Posten der Cheffotografin bei der Vanity Fair.

1988 lernte sie ihre langjährige Partnerin Susan Sonntag kennen und lebte mit ihr bis zu deren Tod 2004 zusammen. Annie Leibovitz hat drei Kinder. 2009 wurde bekannt, dass sie einen Schuldenberg angehäuft hatte, der ihr sogar die Bildrechte hätte kosten können. Glücklicherweise konnte sie dies aber Abwenden.

Zu ihren berühmtesten Bildern gehört wohl das von John Lennon und Yoko Ono kurz vor seinem Tod. Ihr Leben wurde in einem Dokumentarfilm von ihrer Schwester verfilmt.

(Quelle: www.modersohn-magazin.de)

(Quelle: www.guardian.co.uk)

(Quelle: www.mamapop.com)

Kapuzineräffchen und ihr besonderer Job

17. September 2010 | Keine Kommentare | Menschen, Tiere

Unglaublich was diese Tiere alles können. Bisher hat das Projekt nur in den Staaten Fuss gefasst, vielleicht wird es aber auch irgendwann in Europa verfügbar sein. Solange die Sache artgerecht abläuft, eine tolle Sache.

Die Affen werden bis zu vier Jahre trainiert und leben dann 20 Jahre bei ihrem Besitzer. Danach werden sie in Rente gegeben, wo sie einen ruhigen Lebensabend verbringen dürfen.

Delirusa loves London

16. September 2010 | Keine Kommentare | Delirusa unterwegs

Dinge die ich nie kaufen würde: Bacon Soap

15. September 2010 | Keine Kommentare | Dinge die ich mir nie kaufen würde

Irgendwie finde ich den Gedanken mir die Hände mit einer Seife zu waschen die nach Speck riecht ziemlich eklig. Da nutzt auch nicht das anpreisen des Vertreibers, der frei übersetzt erklärt, dass man nun nach Speck riechen kann ohne Fett und Mikroben… 5.99 US-Dollar  und es ist euers, wenn ihre denn wollt…

(Quelle: http://www.thinkgeek.com/)

Eichhörnchen beim Nestbau und der Aufzucht von Jungen

14. September 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Ich liebe ja Eichhörnchen über alle Massen. Ich finde diese Tiere haben so etwas liebes an sich, die kann man nur toll finden. Da wo ich wohne, haben wir öfter mal Besuch dieser Tiere und wir können wunderbare Beobachtungen anstellen. So haben wir im Frühling festgestellt, dass Eichhörnchen sehr spezielle Geräusche machen, die denen eines Vogels ähnlicher sind als einem Nager.

Was ich bis vor kurzem auch nicht wusste, war der Nestbau der Eichkatzerl. Die sogenannten Kobel sehen nämlich Vogelnestern gar nicht unähnlich.

Crack the Myth: Die Zeitreise des Rudolph Fentz

13. September 2010 | Keine Kommentare | Crack the Myth

Mitte Juni 1950 geschah in New York merkwürdiges. Etwa um 23.15 erschien mitten auf einer Kreuzung beim Times Square ein desorientiert wirkender Mann. Passanten konnten im Nachhinein nicht sagen woher er gekommen war. Bevor jemand hätte helfen könne, wurde der Mann überfahren und dabei tödlich verletzt.

Auf den ersten Blick fiel auf, dass seine Kleidung wie aus dem 19. Jahrhundert wirkte. Bei der Leichenschau fand man weitere aussergewöhnliche Dinge. Es wurden alte Noten, Kupfermarken und dergleichen gefunden. Darunter auch eine Visitenkarte mit Name und Adresse.

Die Nachforschungen der Ermittler ergaben jedoch, dass ein Rudolph Fentz nicht in dieser Strasse wohnte. Fingerabdrücke halfen auch nicht weiter. Ein Blick in ein altes Telefonbuch von 1939 brachte dann einen Rudolph Fentz Junior zu Tage. Weitere Ermittlungen führten schliesslich zur Witwe Fentz Juniors, die davon zu berichten wusste, dass der Vater ihres Mannes 1876 mit 29. Jahren zu einem Spaziergang aufgebrochen war und von da an vermisst war.

Der leitende Ermittler Hubert Rhim suchte daraufhin die Vermisstenakte von Rudolph Fentz heraus. Die Beschreibung des Mannes und der Kleidung, dass Alter, alles passte. Ausserdem war der Fall nie gelöst worden. Rhim traute sich jedoch nicht, dass in den offiziellen Akten zu vermerken, da er fürchtete als Geisteskrank gebrandmarkt zu werden.

Soviel zu der Legende und jetzt bringen wir die Wahrheit mit ins Spiel. Alles an diesem urbanen Mythos ist Fiktion. Schöpfer der Geschichte ist ein Science Fiction Autor Namens Jack Finney, der sie im Rahmen einer Kurzgeschichtenerzählung geschrieben hatte.

Durch verschiedene Zeitungsberichte und das Internet geistert die Geschichte jedoch immer wieder durch die heimischen Wohnzimmer und hinterlässt einen wohligen Schauer…

Simon’s Cat

12. September 2010 | Keine Kommentare | Wirres Zeug

Videos von dieser niedlichen Katze und dem dazugehörigen Besitzer sind ein Spass für jeden User. Katzenbesitzer wissen jedoch, dass hier jemand aus Erfahrung zeichnet und können so noch ein wenig mehr schmunzeln.