31. Mai 2010 | Keine Kommentare | Allgemein
Kohlebrände sind ein globales Problem, besonders in den Kohlefördergebieten. Sie können sowohl durch spontane Selbstentzündung entstehen, wie auch durch Unfälle. Einmal entzündet sind sie nur schwer zu löschen und geraten leicht ausser Kontrolle. Unterirdische Kohlebrände werden deshalb auch umgangssprachlich ewige Feuer genannt.
Das Problem mit den Kohlebränden ist, dass sie auch Jahre nach Entstehung noch Schäden unter und über der Erde verursachen können und das auch wenn sie nur noch glimmen. So hat ein seit 1910 vor sich hinglimmender Kohleflözebrand in Colorado jüngst einen Waldbrand ausgelöst.
Einer dieser tragischen Fälle ist die Stadt Centralia in Pennsylvania, die wegen eines solchen Brandes zur Geisterstadt wurde. Seit 1962 brennt dort ein unterirdisches Kohlefeuer, was die Einwohnerzahl auf 20 Personen schrumpfen liess. Man hatte zwar versucht, dem Brand Herr zu werden, aber bisher konnte man das Feuer nicht einmal eindämmen. Immer wieder gingen Häuser aus dem nichts in Flammen auf, was die Bewohner schliesslich zum gehen veranlasste.
Überall wo Kohlreserven liegen besteht aufgrund der erwähnten Selbstentzündung die Gefahr für Kohlebrände. Ihnen wird auch eine Komponente an der globalen Erwärmung zugeschrieben.
(Quelle: http://alighttable.blogspot.com/2009/01/centralia-pa.html)