Thích Quảng Đức
12. Oktober 2010 | 1 Kommentar | Menschen
Ein Bild welches mir nach wie vor grosse Mühe macht, ist das des brennenden Mönches Thich Quang Duc. Dieser hatte sich aus Protest gegen die Verfolgung und Hinrichtung tausender Buddhisten in Vietnam am 11. Juni 1963 selbst angezündet. Mit dem Auto im Hintergrund war er selbst zur amerikanischen Botschaft gefahren, liess sich mit Benzin übergiessen und zündete sich an.
Der anwesende Journalist David Halberstams war ein Augenzeuge der Selbstverbrennung, welche er mit folgenden Worten beschrieb; (Zitat von Wikipedia)
„Ich sollte diesen Anblick wieder zu Gesicht bekommen, aber einmal war genug. Flammen schlugen aus einem Menschen empor; sein Körper verdorrte und schrumpfte langsam, sein Kopf schwärzte sich und verkohlte. Der Geruch brennenden Menschenfleisches lag in der Luft; Menschen brennen verblüffend schnell. Hinter mir konnte ich das Schluchzen der Vietnamesen vernehmen, die sich nun zusammenfanden. Ich war zu erschüttert, um zu weinen, zu durcheinander, um mir Notizen zu machen oder Fragen zu stellen, sogar zu bestürzt, um überhaupt zu denken … Während er brannte, bewegte er keinen einzigen Muskel, gab keinen Laut von sich und bildete damit durch seine sichtliche Gefasstheit einen scharfen Gegensatz zu den klagenden Leuten um ihn herum.“
Es war schon früher zu Selbstverbrennungen gekommen, doch keine erregte die Aufmerksamkeit der Welt so wie diese. Der politische Erfolg ist umstritten, Vietnams Präsident liess verlauten, dass er durch die Bilder aufgewühlt sei. Es kam zu weiteren Verbrennungen ehe die Lage eskalierte.










