Archiv für die Kategorie: Menschen

Paul Ripke

27. August 2010 | Keine Kommentare | Menschen

Heute möchte ich euch gerne mal wieder einen Künstler vorstellen. Paul Ripke ist ein Fotograf mit einer Menge Talent, aber auch mit dem Blick für das Besondere. Seine Bilder wirken unglaublich lebendig.

Auf seiner Homepage gibt es auch die Videoserie „Life of Paul“ was eine Mischung aus Making of, Tipps und Soap Opera ist. Auch für Leute die selber nicht fotografieren ist ein Blick darauf absolut empfehlenswert.

Als Vorgeschmack auf die Homepage noch ein Bild des Künstlers, dass in meinem Augen zu den Besten gehört. Aber Geschmack ist bekanntlich subjektiv.

America’s got (magic) talent

22. August 2010 | Keine Kommentare | Menschen

Ich finde ja Magier genial und wenn sie dann noch eine Aura des mysteriösen aufbauen, dann bin ich vollends begeistert. Der hier baut auch eine gewisse Stimmung auf, aber irgendwie ist die viel schräger. Sehenswert ist er aber trotzdem! (Als Zusatz kann man bei einem echt ansteckendem Lachanfall von Sharon Osburne zusehen, falls man das Gelpauder aber nicht braucht ist das Video nach 1 Minute und 40 Sekunde zu Ende.)

Kowloon Walled City

18. August 2010 | Keine Kommentare | Menschen

Slums entwickeln eine ganz eigene Architektur, da ihre Erbauer die verschiedensten Materialien nutzen um ihre Häuser zu bauen oder zu erweitern. Meist entsteht auch ein eigener Kleinstaat, der sich völlig von der eigentlichen Regierung absetzt. In Kowloon Walled City geschah dies auch, mitten in Hong Kong.

Angefangen hatte alles mit einem Fort des chinesischen Militärs 1847. Damals war Hong Kong an Grossbritannien abgetreten worden. Der Aussenposten wurde jedoch kaum von den Chinesen genutzt. Als auch nach dem zweiten Weltkrieg niemand sich um den Posten kümmerte, stieg die Anzahl an Bewohner rasant und es begann sich rasch eine organisierte Kriminalität zu etablieren. Zahlreiche kleine Gewerbe und das nicht eintreiben von Steuern führten zu einem Bauboom in dem Gebiet. Das unkontrollierte Spriessen von Wohngelegenheiten, das auch in die Höhe ging, führte dazu das teilweise Gassen stockdunkel war, weil kein Tageslicht mehr durch die Häuser kam.

Kowloon Walled City erreichte schliesslich eine Einwohnerzahl von 33000 auf 350 Gebäude und wurde immer mehr zu einem unkontrollierbaren Problem. Eigentlich war es ein ganzer Wohnkomplex für sich, denn jedes Haus war irgendwie mit den anderen verbunden.

1987 beschloss die Regierung schliesslich einzuschreiten und begann Kowloon Walled City zu räumen. 1992 wurden die letzten Mieter mit der Räumung aus dem Gebiet verjagt und seit 1995 steht dort nun ein Park. Die Bilder des ehemaligen Slumviertels sind allerdings erhalten und erinnern die Menschen an das einstige Wohngebiet und dessen eindrückliche Architektur.

(Quelle: http://blog.maground.com/)

(Quelle: http://worldphotocollections.blogspot.com/)

Was macht der Kopf denn da?!

05. August 2010 | Keine Kommentare | Menschen

Ich habe nun doch schon einige dieser Videos gesehen, finde es aber immer wieder beeindruckend.

Chrematophobie

16. Juli 2010 | Keine Kommentare | Krankheit, Menschen

Diese Phobie mag auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen, hat jedoch einen recht plausiblen Hintergrund. Chrematophobie bezeichnet die Angst vor Geld. Je nach Ausprägung wird Bargeld nur mit Handschuhen angefasst oder gar komplett aus dem Haus verbannt. Man bezahlt dann mit EC Karten oder lässt jemanden die Einkäufe für sich erledigen.

Hinter der Angst vor Geld, steckt eigentlich die Angst vor Keimen. Deshalb ist es dann auch nicht verwunderlich, wenn jemand gar nicht mehr einkaufen geht, denn da lauern ja auch viele Bakterien und ähnliches.

3D Art

12. Juni 2010 | Keine Kommentare | Menschen

Das ist schlichtweg einfach nur faszinierend!

Luftiges Gitarrenspiel

10. Juni 2010 | 1 Kommentar | Menschen

Ganz ehrlich, ich weiss auch nicht was ich dazu noch sagen soll. Also geht’s direkt zum Gewinner der Weltmeisterschaft im Luftgitarrespielen 2009 Günther Love und seiner Siegerperformance.

Etwas hätte ich dann doch noch zu sagen, Spass hat es sicher gemacht!

Die Geschichte der Hysterie

07. Juni 2010 | Keine Kommentare | Krankheit, Menschen

Es gibt Krankheitsbilder die habe eine lange Geschichte hinter sich. Die meisten davon sind spannend und einige auch aussergewöhnlich. Hysterie gehört zu diesen Krankheiten und gerade wegen dieses Hintergrundes wird heute von der histrionischen Persönlichkeitsstörung bzw. dissoziative Störung gesprochen.

Hysterie kommt vom altgriechischen Wort Hyster und bedeutet Gebärmutter. Schon hierbei zeigt sich, dass die allgemeine Meinung war, dass nur Frauen hiervon betroffen sein könnten.

Eine histrionische Persönlichkeitsstörung ist gekennzeichnet durch das Geltungsbedürfnis der Betroffenen. Es wird sehr stark nach Annerkennung gestrebt, obschon man immer das Gefühl hat, dass diese Menschen auf Abstand bleiben. Psychosomatische Symptome sind auch bekannt.

Kaum eine psychische Erkrankung ist solange bekannt wie die Hysterie. Ein Papyrus aus dem Jahre 1900 vor Christus beschrieb sie bereits. Auch Hippokrates ging seinerzeit dieser Störung nach. Wie erwähnt ging man damals davon aus, dass nur Frauen davon betroffen sein können. Das lag daran, dass man dachte dass die Gebärmutter, wenn ein Kinderwunsch unerfüllt blieb oder die Frau sexuell unbefriedigt war, auf Wanderschaft durch den Körper ging und so die Organe in Unordnung brachte.

Im Mittelalter wurde die Hysterie als Zeichen des Teufels und der Besessenheit gedeutet. Erstmals trat hier der Begriff der Massenhysterie auf, man ging davon aus, dass man von ihr angesteckt werden konnte. Paracelsus (1493 – 1541) brachte die Hysterie wieder in den medizinischen Kontext. Bereits 1618 stellte Lepois fest, dass sie auch bei Kindern und Männer auftrat, er wurde jedoch kaum beachtet.

Im 19. Jahrhundert und im den Anfängen des 20. wurde dann eine Behandlungsmöglichkeit entdeckt, die unmittelbar zur Erfindung des Vibrators führte. Frauen wurden von den Ärzten manuell an den Genitalien massiert, damit sie zu dem so genannten hysterischen Paroxsysmus (sprich zum Orgasmus) kamen. Es heisst, dass die Behandlung dermassen beliebt war, dass die Ärzte bald auf andere Möglichkeiten der Stimulation auswichen. So wurden Frauen mit Wasserstrahlen, Hydrotherapie, stimuliert, ehe der erste mechanische Vibrator erfunden wurde.

Dieser war jedoch so gross, dass er nur in Arztpraxen verwendet werden konnte und so war der Schritt nicht mehr weit zum Handvibrator, der 1900 in der Pariser Expo erstmals im grösseren Stile ausgestellt wurde. Lange wurden Vibratoren als nützliche Verspannungshelfer in Frauenzeitschriften angeboten (daran mag ich mich sogar noch erinnern). Das folgende Bild zeigt einen Handvibrator aus dem Jahre 1902.

(Quelle: http://www.intimatemedicine.de/sex-sind-menschen/vibratoren-wurden-einst-verwendet-um-hysterische-frauen-zu-behandeln/)

Dinge die ich nie kaufen würde

04. Juni 2010 | Keine Kommentare | Dinge die ich mir nie kaufen würde, Menschen

Diamanten aus Asche Verstorbener

Ich bin ja der Meinung, dass jeder Mensch selber entscheiden soll, was er tun will oder nicht. Solange niemand andere dabei zu schaden kommt geht das völlig in Ordnung. Tja so halte ich es auch mit diesem „Produkt“, vorausgesetzt der Verstorbene wurde gefragt oder man ist sich sicher, dass er es in Ordnung geht.

Soviel mal dazu und nun zu dieser besonderen Art von Schmuck. Aus der Asche von Verstorbenen kann man nämlich Diamanten pressen. Es gibt eine Firma die sich auf diese Arte der Produktion spezialisiert hat. Aus einem Bruchteil der Kremationsasche oder sogar von einer Haarlocke wird Kohlenstoff entzogen und damit ein Diamant hergestellt. Man kann Schliff, Farbe und Schmuckstück wählen. Der Preis ist definitiv nicht ohne, der günstigste Stein kostet 3900 Euro.

(http://www.lifegemeurope.com/zwitserland_d/human/index.htm)

Modern Toilet

01. Juni 2010 | Keine Kommentare | Menschen

Die „Modern Toilet“ Restaurantkette besteht mittlerweile aus zwölf Filialen in Hong Kong, Taiwan und Japan. Ihr Markenzeichen ist, dass die jeweiligen Restaurants Badezimmerartikel als Einrichtung nutzen. Zum Beispiel sitzen die Gäste auf Toiletten die zu Sitzen umfunktioniert wurden und die Beleuchtung hat das Aussehen von Fäkalien.

Doch damit noch nicht genug. Das Essen wird in Miniaturtoilettenschüsseln aus Plastik serviert und Getränke gibt’s in Mini-Urinalen. Auch das Essen wird nach Möglichkeit gewissen Körperausscheidungen nachempfunden.

(Quelle aller Bilder: http://funfever.blogspot.com/2007/11/taiwans-modern-toilet-restaurant.html)