Archiv für die Kategorie: Natur

Bilder die die Welt veränderten

11. Oktober 2010 | Keine Kommentare | Menschen, Natur

Seit der Mensch in der Lage ist seine Umwelt zu dokumentieren tut er das. Schon Steinzeitmenschen malten ihr Leben an Höhlenwände. Später war es Öl auf Leinwand, die die damalige Zeit festhielt. Heute sind es Fotografien, welche die verschiedenen Facetten der Welt und ihrer Ereignisse für die Nachwelt bannen.

Einige dieser Fotos haben unser Leben verändert, viele haben uns tief berührt. Bilder können das aussprechen, was Worte nicht zu fassen vermögen. Sie sind ein Zeugnis für die Nachwelt und jedes einzelne von ihnen, wird die gleichen Emotionen bei ihnen auslösen wie bei uns.

Es gibt unzählige Bilder die man für diese Wochenserie auswählen könnte. Viele davon sind traurige, teilweise verstörende Fotografien. Manche zeigen Hoffnung in einer hoffnungslosen Welt. Dort wo es angebracht war, habe ich das Bild in einen speziellen Link gesetzt, damit jeder User für sich entscheiden kann, ob er es sehen will oder nicht. Allen sieben bleibt eines gleich, ich werde ihre Geschichte erzählen.

Der Beginn dieser Wochenserie macht das Bild „Earthrise“.

Aufgang der Erde (Earthrise)

(Quelle: www.wikipedia.org)

An Weihnachten 1968 befand sich Apollo 8 auf einer Mondmission. Um ihren Landeplatz gut auszukundschaften fotografierten die Astronauten die Mondoberfläche. Als sie nach der vierten Umlaufbahn hinter dem Mond hervorkamen, erblickten sie diese wundervolle Bild.

Der Astronaut William Anders machte dann das Foto vom Aufgang der Erde mit einer Hasselblad-500-Kamera. Es war nicht geplant, sondern entstand aus einer spontanen Entscheidung. Das erste Bild war übrigens Schwarz Weiss ehe ein Farbfilm eingelegt wurde und das berühmte Konterfei der Erde entstand.

Das Foto wurde als Briefmarkenmotiv genutzt und mit den ersten Worten des Buches Genesis „I am the beginning god…“ untermalt.

Das Kindchenschema

03. Oktober 2010 | Keine Kommentare | Menschen, Natur

Kindliche Proportionen bezeichnen das Kindchenschema, welches vor allem bei höheren Tierarten und dem Menschen vorhanden ist. Die Evolution hat es so eingerichtet, dass die Eltern auf dieses Schema anspringen und so ihren Nachwuchs beschützen. Das ist auch wichtig, denn gerade bei höheren Säugetieren ist die Aufzucht eine längere Angelegenheit. Ein solches Verhalten steigert also das erfolgreiche Aufziehen der nächsten Generation.

Bezeichnend für das Kindchenschema ist der grosse Kopf im Vergleich zu einem relativ kleinen Körper. Grosse Augen, kleine Stupsnase und ein piepsiges Stimmchen. Da alles löst bei den Elterntieren ein Fürsorgeverhalten aus. Doch nicht nur die Elterntiere reagieren darauf, wir Menschen haben einen ausgeprägten Hang zum Kindchenschema und das nicht nur bei den eigenen Babys. Das hat sich die Industrie zu Nutzen gemacht und verkauft deshalb Spielzeuge wie Teddy Bären nach dem Kindchenschema.

Weibliche Personen welche das Kindchenschema zumindest teilweise aufweisen, steigert das laut Forschungen die Attraktivität. Bei Männern hingegen nicht, denn wir verknüpfen unterbewusst das Schema mit Unschuld und Schutzbedürftigkeit.

Nun einige besonders süsse Beispiele für das Kindchenschema. Und eines sei dazu gesagt, man(n) braucht sich nicht zu schämen, wenn einem ein Jööö über die Lippen huscht. Wir können uns schlicht nicht dagegen wehren.

Baby (mit grossem Jöööö Effekt) (Quelle: http://www.focus.de)

Kleiner Orang Utan (Quelle: http://diepresse.com)

Katzenjunges (Quelle: http://celebritish.blogspot.com)

The great blue hole

30. September 2010 | 3 Kommentare | Natur

Die Natur ist und bleibt noch immer die grösste Künstlerin von allen. Das grosse blaue Loch im mittelamerikanischen Staat Belize ist eines dieser eindrücklichen Kunstwerke. Entstanden am Ende der letzten Eiszeit bildet es den Eingang zu einem unter Wasser liegendem Höhlensystem. Der tiefste Punkt ist 124 Meter tief, das Loch selbst ist 318 Meter breit.

Im Höhlensystem kann man Stalaktiten und Stalagmiten entdecken, welche noch zur Zeit entstanden sind, als die Höhle frei lag.

(Quelle: http://emagzine.org)

Höllentor

21. September 2010 | Keine Kommentare | Menschen, Natur

Es gibt ganz besondere Orte auf dieser Welt und einer davon ist wohl das Hell Gate in Usbekistan. In der Nähe der Stadt Darvaz befindet sich ein Loch das seit nunmehr 39 Jahren brennen soll.

Dazu kam es, als Geologen nach Gas bohrten und dieses auch fanden. Doch zunächst stürzte der Boden unter der Ausrüstung und den Maschinen ein. Versehentlich hatten sie ein unterirdisches Loch angebohrt. Niemand traute sich hinunter zu steigen, denn die Kammer füllte sich rasch mit Gas. Damit sich dieses Gas nicht unbemerkt verteilte, beschloss man es anzuzünden (?!) und nun brennt das schon seit 1971. Die Bilder dieses unwirklichen Ortes faszinieren und erschrecken zugleich.

(Quelle beider Bilder: http://englishrussia.com)

Die Kleintrombe

05. September 2010 | Keine Kommentare | Natur

Eine Kleintrombe oder Sandteufel ist ein Windwirbel der lokal entsteht und sich meist auch nicht weit vom Entstehungsort weg bewegt. Anders als Grosstromben (zu denen Tornados beispielsweise zählen), entstehen sie bei Mittagshitze im Sommer bei Temperaturen über 20 Grad. In Wüsten und Halbwüstegegenden kommen sie wesentlich häufiger vor. Die Lebensdauer eines Sandteufels kann wenige Sekunden bis dreissig Minuten sein.

(Quelle: http://www.fgk.org/ )

Der Sandsturm

04. September 2010 | Keine Kommentare | Natur

Sandstürme sind eindrückliche Wetterphänomene, welche durch starke Winde entstehen. Man darf sie jedoch nicht mit der Sandhose verwechseln, die lokal begrenzt ist und im Artikel von Morgen das Thema sein wird.

Die starken und trockenen Winde wehen zunächst Sand auf und führen ihn mit sich. Es gibt Stürme die so über 100 Millionen Tonnen Sand über weite Strecken mit sich tragen. Mit der Zeit entstehen so auch Dünen.

Ein Problem ist, dass durch das aufnehmen des Sandes auch Bakterien, Pestizidrückstände und andere gefährliche Substanzen „mitreisen“. Das kann zu erheblichen Problemen für Mensch und Tier führen.

Die beiden Videos die ich angehängt habe, zeigen Sandstürme in ihrem vollen Ausmass.

Sandsturm

26. Juni 2010 | Keine Kommentare | Natur

Ein Sandsturm ist ein beeindruckendes, gefährliches Naturspektakel. In einem solchen ist es so dunkel, dass man kaum mehr die Hand vor Augen sieht…

Die Blattschneiderameisen und ihre Pilzgärten

21. Juni 2010 | Keine Kommentare | Natur, Tiere

Ameisen sind an sich schon bewundernswerte Wesen, nicht nur das sie das Vielfache ihres eigenen Körpergewichts stemmen können, auch der komplexe Aufbau ihres Nestes und die sozialen Strukturen die darin herrschen sind bemerkenswert genial.

Die Blattschneiderameise kann noch mit einer anderen Besonderheit aufwarten. Diese Tiere bauen in ihren Nestern Pilze an! So entstehen regelrechte Gärten, die von den Tieren bewirtschaftet und gepflegt werden. Meist sind mehrere Kammern mit Schimmelpilzen angelegt, welche durch ein komplexes System am Leben erhalten werden.

Zunächst wird der Nährboden bereitgestellt, worauf sich dann der Pilz bildet. Von nun an hegen sie ihre Futterquelle, versorgen ihn mit frischem Blattwerk und sorgen dafür, dass er möglichst nicht von einem anderem Schimmler angefallen wird. Abgestorbene Pilze oder Teile davon kommen in eine der Abfallkammern, die auch für tote Ameisen genutzt werden.

Doch warum das Ganze? Nun viele Blätter enthalten einen Giftstoff, der den Ameisen nicht besonders gut bekommt. Dem Pilz macht dies jedoch nichts aus, er verdaut die angebotene Nahrung problemlos. Die Ameisen wiederum ernähren sich vom Pilz, ohne ihn dabei zu zerstören.

(Quelle: http://www.schlossmuseum.at/upload/files/presse/Pfad%20des%20jaguars/Blattschneiderameisen.jpg)

Nationalpark Plitvicer Seen

14. April 2010 | Keine Kommentare | Natur

Es gibt viele Orte auf der Welt die man unbedingt einmal gesehen haben muss wenn es denn irgend möglich ist. Der Nationalpark Plitvicer und seine Seen gehören definitiv dazu. Aber genug der Worte, Bilder sagen in diesem Fall viel mehr aus!

(Quelle: www.wikipedia.org)

Die Essigmutter

29. März 2010 | 3 Kommentare | Natur

Seit meiner Kindheit kenne ich dieses Phänomen, dass sich Essigmuttern bilden, wenn man Wein unter bestimmten Bedingungen stehen lässt. Da ihre Herstellung allerdings nicht besonders einfach ist, kann man sie auch bestellen. Hat man eine kann sie sich „vermehren“ und ihre Abkömmlinge sind dann ebenfalls zur Essigproduktion fähig. Dies geschieht über die Fermentierung des Weines. Nach wie vor, werden die Muttern zur traditionellen Herstellung von Essig verwendet.

Meine Eltern haben sich ihre erste Mutter auch bestellt und ich weiss noch, dass ich dachte, dass dieses Ding wie eine Leber aussieht. Mit der Zeit vermehrte sich unsere Essigmutter wie gewünscht und wir konnten eine Reihe guter Essige herstellen.

(Quelle: heims.ch)

Essigmuttern sind übrigens absolut harmlos und könnten problemlos mitverzehrt werden, aber das nicht gerade ästhetische Erscheinungsbild mag dies sicher schon einige Male verhindert haben. Ausserdem wäre es schade, denn eine Mutter kann man immer wieder zu Produktion von Essig verwenden.

Wer nun Lust auf die Zucht von Essigmuttern bekommen hat, kann sich mit dem folgenden Link behelfen.

http://www.haiku-plus.de/essig.html

Wer hätte schon gedacht, dass Essig eine Mutter hat?