Archiv für die Kategorie: Natur

Der Sandsturm

04. September 2010 | Keine Kommentare | Natur

Sandstürme sind eindrückliche Wetterphänomene, welche durch starke Winde entstehen. Man darf sie jedoch nicht mit der Sandhose verwechseln, die lokal begrenzt ist und im Artikel von Morgen das Thema sein wird.

Die starken und trockenen Winde wehen zunächst Sand auf und führen ihn mit sich. Es gibt Stürme die so über 100 Millionen Tonnen Sand über weite Strecken mit sich tragen. Mit der Zeit entstehen so auch Dünen.

Ein Problem ist, dass durch das aufnehmen des Sandes auch Bakterien, Pestizidrückstände und andere gefährliche Substanzen „mitreisen“. Das kann zu erheblichen Problemen für Mensch und Tier führen.

Die beiden Videos die ich angehängt habe, zeigen Sandstürme in ihrem vollen Ausmass.

Sandsturm

26. Juni 2010 | Keine Kommentare | Natur

Ein Sandsturm ist ein beeindruckendes, gefährliches Naturspektakel. In einem solchen ist es so dunkel, dass man kaum mehr die Hand vor Augen sieht…

Die Blattschneiderameisen und ihre Pilzgärten

21. Juni 2010 | Keine Kommentare | Natur, Tiere

Ameisen sind an sich schon bewundernswerte Wesen, nicht nur das sie das Vielfache ihres eigenen Körpergewichts stemmen können, auch der komplexe Aufbau ihres Nestes und die sozialen Strukturen die darin herrschen sind bemerkenswert genial.

Die Blattschneiderameise kann noch mit einer anderen Besonderheit aufwarten. Diese Tiere bauen in ihren Nestern Pilze an! So entstehen regelrechte Gärten, die von den Tieren bewirtschaftet und gepflegt werden. Meist sind mehrere Kammern mit Schimmelpilzen angelegt, welche durch ein komplexes System am Leben erhalten werden.

Zunächst wird der Nährboden bereitgestellt, worauf sich dann der Pilz bildet. Von nun an hegen sie ihre Futterquelle, versorgen ihn mit frischem Blattwerk und sorgen dafür, dass er möglichst nicht von einem anderem Schimmler angefallen wird. Abgestorbene Pilze oder Teile davon kommen in eine der Abfallkammern, die auch für tote Ameisen genutzt werden.

Doch warum das Ganze? Nun viele Blätter enthalten einen Giftstoff, der den Ameisen nicht besonders gut bekommt. Dem Pilz macht dies jedoch nichts aus, er verdaut die angebotene Nahrung problemlos. Die Ameisen wiederum ernähren sich vom Pilz, ohne ihn dabei zu zerstören.

(Quelle: http://www.schlossmuseum.at/upload/files/presse/Pfad%20des%20jaguars/Blattschneiderameisen.jpg)

Nationalpark Plitvicer Seen

14. April 2010 | Keine Kommentare | Natur

Es gibt viele Orte auf der Welt die man unbedingt einmal gesehen haben muss wenn es denn irgend möglich ist. Der Nationalpark Plitvicer und seine Seen gehören definitiv dazu. Aber genug der Worte, Bilder sagen in diesem Fall viel mehr aus!

(Quelle: www.wikipedia.org)

Die Essigmutter

29. März 2010 | 2 Kommentare | Natur

Seit meiner Kindheit kenne ich dieses Phänomen, dass sich Essigmuttern bilden, wenn man Wein unter bestimmten Bedingungen stehen lässt. Da ihre Herstellung allerdings nicht besonders einfach ist, kann man sie auch bestellen. Hat man eine kann sie sich „vermehren“ und ihre Abkömmlinge sind dann ebenfalls zur Essigproduktion fähig. Dies geschieht über die Fermentierung des Weines. Nach wie vor, werden die Muttern zur traditionellen Herstellung von Essig verwendet.

Meine Eltern haben sich ihre erste Mutter auch bestellt und ich weiss noch, dass ich dachte, dass dieses Ding wie eine Leber aussieht. Mit der Zeit vermehrte sich unsere Essigmutter wie gewünscht und wir konnten eine Reihe guter Essige herstellen.

(Quelle: heims.ch)

Essigmuttern sind übrigens absolut harmlos und könnten problemlos mitverzehrt werden, aber das nicht gerade ästhetische Erscheinungsbild mag dies sicher schon einige Male verhindert haben. Ausserdem wäre es schade, denn eine Mutter kann man immer wieder zu Produktion von Essig verwenden.

Wer nun Lust auf die Zucht von Essigmuttern bekommen hat, kann sich mit dem folgenden Link behelfen.

http://www.haiku-plus.de/essig.html

Wer hätte schon gedacht, dass Essig eine Mutter hat?

Cumulus mammatus

24. März 2010 | Keine Kommentare | Natur

Ich finde das Phänomen dieser Wolken unglaublich spannend, muss aber über den Namen schon etwas schmunzeln. Eingedeutscht heisst es nichts anderes als Brustwolke, weswegen sie im englischen auch schon mal Breast Cloud genannt wird. Mich erinnern sie eher an Wattebällchen aber nun gut, jeder sieht was er sehen möchte.

(Quelle: http://www.hprcc.unl.edu/nebraska/june2004hastings-mammatus.html)

Die hängenden „Bausche“ die auf dem Bild gut sichtbar sind, hängen an der Unterseite einer Wolke. In der Regel sieht man sie kurz vor dem Ausbruch eines Gewitters, weswegen sie im Winter kaum vorkommen.