Archiv für die Kategorie: Pflanzen

Der rote Fingerhut

23. Juli 2010 | Keine Kommentare | Pflanzen

Digitalis Purpurea ist eine heimische Pflanze, die man oft in Gärten sieht. Sie trägt wunderschöne Blüten, welche wie Fingerhüte aussehen oder aber so wie ein alter Volksaberglaube sagt, wie die Hüte von Elfen.

Der rote Fingerhut ist hoch giftig, bereits zwei Blütenblätter können zum Tode führen. Deshalb sollte man sich lieber zweimal überlegen sich eine solche Pflanze anzuschaffen, in Sträussen hat sie schon gar nichts verloren. Nicht nur die Blüten sind giftig, sondern die ganze Pflanze enthält die gefährlichen Herzglykoside.

Digitalis wird aber auch in der Medizin verwendet, wo man sie unter anderem zur Behandlung von Herzinsuffizienz verwendet.

(Quelle: www.wikipedia.org )

Mimosa Pudica

06. Mai 2010 | Keine Kommentare | Pflanzen

Die Schamhafte Sinnpflanze oder Mimosa Pudica, fällt durch eine besondere Eigenschaft auf. Bei Berührung zieht sie ihre Blätter zusammen, was wohl auch zu ihrem deutschen Namen führte.

Der dunkle Hallimasch

10. April 2010 | Keine Kommentare | Pflanzen

Dieser holzbewohnende Pilz stammt aus der Gattung der Hallimasche. Hauptsächlich kommt er im Sommer und Herbst vor und ist bei rohem Verzehr giftig.

Die an der Oberfläche sichtbaren Pilze sind nur der eine Teil eines meist weit grösseren Geflechts aus Fäden das sich unter der Erde befindet.

In der Schweiz wurde der grösste Hallimasch Europas gefunden, mit der Breite von 800 Metern und einer Länge von 500 Metern. Er ist eine grosse Bedrohung für den Nationalpark, da der Pilz auch lebendig Bäume befällt und sie abtötet.

In Oregon, USA, lebt der grösste bekannte dunkle Hallimasch mit 9 Quadratkilometern und 600 Tonen  Gewicht. Damit ist er das grösste Lebewesen der Welt.

Afrikanische Wunderbeere

08. April 2010 | Keine Kommentare | Pflanzen

Immer mal wieder kommt es vor, dass in tropischen Gewächshäusern Menschen hinters Licht geführt werden. Besuchern wird zunächst die Wunderbeere angeboten, danach wird ihnen von der neusten Entdeckung erzählt. Süsse Zitronen, welche man sogar degustieren kann. Tatsächlich schmecken diese Früchte süss und natürlich kauft so mancher die Samen. Die Enttäuschung kommt dann, wenn man die erste eigene Zitrone probiert. Sie sind handelsübliche Früchte und sind sauer wie eh und je.

Was ist hier passiert? Nun die afrikanische Wunderbeere enthält einen Wirkstoff Namens Miraculin (lat.: Wunder), der die Sauerrezeptoren auf der Zunge blockiert. Alles was sauer ist, schmeckt nach dem Verzehr der Beere für einige Zeit süss. Sogar Essig kriegt einen angenehmen Geschmack.

Also für mich steht fest, sollte ich jemals in eines dieser Länder kommen, werde ich diese Frucht probieren.

(Quelle: www.wikipedia.org)

Baobab

31. März 2010 | Keine Kommentare | Pflanzen

Der „Bottle Tree“ (Flaschenbaum) ist eine Baumsorte der Gattung Adansonia. Gemeinhin nennt man ihn Affenbrotbaum oder Baobab. Dieser Baum kann mit einigen Besonderheiten aufwarten, am auffälligsten jedoch ist die Stammform die er etwa im Alter von 200 bis 300 Jahren entwickelt. Diese gibt ihm nämlich den Spitznamen Flaschenbaum.

(Quelle: http://www.geo-reisecommunity.de/bild/161232/Ankaraobato-Madagaskar-Boabab-Affenbrotbaum-)

Hauptsächlich verbreitet ist der Affenbrotbaum in Afrika, es gibt aber Sorten in Australien. Nach Madagaskar wurden sie vermutlich eingeführt.

Der Baum kann einen hohlen Stamm haben oder sogar mehrer Stämme. Es gibt Berichte davon, dass die Aushöhlungen als Gefängnisse, Latrinen oder Begräbnisstätten fungierten. Ein afrikanischer Volksstamm zapft Wasser direkt vom Baum ab um in der kargen Vegetation zu genügend Flüssigkeit zu kommen.

Amorphophallus titanum

23. März 2010 | Keine Kommentare | Pflanzen

Der Titanenwurz macht seinem Namen aller Ehre, denn diese Blume ist echt riesig. Der zoologische botanische Garten von Stuttgart hält seit 2005 den Rekord für die grösste ihrer Art mit 2,94 Metern.

Heimisch ist der Titanenwurz ausschliesslich in Sumatra, jedoch haben viele botanische Gärten mittlerweile auch ein Exemplar dieser Pflanze.

(Quelle: www.wikipedia.org)

Riechen sollte man an dieser wunderbaren Blume trotzdem nicht, denn sie verströmt einen fauligen Geruch um Fliegen zur Bestäubung anzulocken. Das ist auch der Grund für ihren wenig schmeichelhaften englischen Spitznamen „Corpse Flower“ (Leichenblume).

Rafflesia arnoldii

11. März 2010 | 2 Kommentare | Pflanzen

Diese Blüte ist nicht nur unglaublich gross und schwer, sie stinkt auch noch fürchterlich nach verwesendem Fleisch. Also ein weiteres Wunderwerk der Natur, wenn auch der besonderen Art. Gleich zu beginn muss ein Mythos aufgeklärt werden. Die Rafflesia arnoldii ist nicht die grösste Blume sondern Blüte der Welt. Zur grössten Blume kommen wir in einem gesonderten Artikel noch mal.

Zurück zur „unserer“ Blüte, die noch einiges mehr an Besonderheiten auf Lager hat. Sie ist eine parasitäre Pflanze, welche sich komplett durch den Wirt ernährt. Um Fliegen zur Bestäubung anzulocken verströmt sie den oben bereits erwähnten fauligen Geruch. Das hat ihr auch den Beinamen „Corpse Flower“ (Leichenblume) eingebracht. Dieser wird jedoch auch bei anderen Rafflesien verwendet.

Sie kommt in den Wäldern Borneos und Sumatra vor, wo sie leider wegen der Rodung stark bedroht ist. Das Überleben dieser aussergewöhnlichen Pflanze ist unsicher.

(Quelle: http://cnho.wordpress.com/2009/09/12/renunciando-a-la-fotosintesis-fantasmas-parasitos-y-simbiontes/)

Auch wenn sie nicht die schönste Blüte ist und noch dazu fürchterlich stinkt, es wäre unglaublich schade wenn sie aussterben würde. Es wäre ein weiteres Wunder das sang- und klanglos verschwinden würde.