Archiv für die Kategorie: Tiere

Der Mähnenwolf

30. August 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Mähnenwölfe sind die grössten lebenden Wildhunde Südamerikas. Anders als es der Name vermuten lässt, gehört er nicht der Gattung der Wölfe an. Auch in ihrem Verhalten weichen sie gegenüber anderen Arten ab. So bilden sie kein Rudel, sondern bewohnen ihr Territorium als Paar. Sie jagen jedoch nicht wirklich gemeinsam, nur während der Jungtieraufzucht wird ihre Bindung enger.

Die Jagd auf Mähnenwölfe wird mit der Gefährdung von Farmvieh begründet. Das ist jedoch kaum möglich, denn die Zähne des Tieres haben sich so weit zurück gebildet, dass sie nicht fähig wären ein Tier zu töten, das grösser als ein Huhn ist. Allenfalls schleichen sie sich mal in einen Hühnerstall. Zu ihrer Nahrung gehören neben Kleintieren und Insekten auch Früchte und Beeren.

(Quelle: http://www.rp-online.de/)

Der Mondfisch

25. August 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Mondfisch oder auch Sonnenfische genannt, nehmen unglaubliche Ausmasse an. Sie können bis zu 3.30 Meter werden und an die 2.3 Tonnen schwer. Er gilt als der schwerste Knochenfisch. Die Fische sind diskusförmig  und etwa so lang wie breit. Er besitzt keine Schuppen, sondern eine lederartige Haut. Sie besitzen keine Schwimmblase.

Mondfische leben im offenen Ozean. Sie können bis zu 480 Meter tief tauchen, schwimmen aber meist an der Oberfläche. Besonders fällt der Fisch auf, wenn er seitlich schwimmt. Das sieht dann aus wie eine Platte mitten im Ozean.

(Quelle aller Bilder: www.wikipedia.org )

Katzenminze bei grossen Miezen

20. August 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Jeder Katzenbesitzer weiss wie die kleinen Stubentiger loslegen, wenn sie den Duft von CatNip in die Nase kriegen. Doch wie ist das bei ihren grossen Verwandten? Im Video findet sich die Antwort.

Der Terrorvogel

19. August 2010 | 2 Kommentare | Tiere

Der Terrorvogel war eine Gattung von Vögeln die bis vor 18.000 Jahren lebten und erstmals vor etwa 62 Millionen Jahren in Erscheinung traten. Diese grossen, meist flugunfähigen Tiere waren Fleischfresser, welche ihre Beute mit bis zu 50 km/h jagten. Ihr scharfer Schnabel war perfekt an ihre Opfer angepasst. Die Vögel wogen zwischen 45 und 400 kg. Eine Menge gefährliches Hühnchen…

(Quelle: http://www.wissenschaft.de/)

Die Gottesanbeterin

16. August 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Als Kind war ich viel in Spanien und eines Tages begegnete ich einem dieser Insekten. Von Anfang an empfand ich Bewunderung für dieses besondere Tier. Ekel wäre mir nicht im Entferntesten in den Sinn gekommen, dafür war das alles viel zu spannend. Diese Faszination hält sich bis heute und wann immer ich eine Gottesanbeterin sehe, komme ich nicht umhin sie genau zu beobachten.

Gottesanbeterinnen gehören der Ordnung der Fangschrecken an. Die Weibchen werden 75 mm gross, die Männchen sind mit 60 mm deutlich kleiner und schlanker. Sie sind nicht nur grün, sondern können auch braun sein. In den Mittelmeerregionen kommen sie in verschiedenen Gefilden vor, in Deutschland sind sie sehr selten geworden und daher auf der Liste für bedrohte Arten. Sie bevorzugen Wärmezonen.

Ihr Paarungsritual ist bisweilen etwas speziell. Das Männchen schleicht sich an und springt dann dem Weibchen auf den Rücken. Dabei hält es sie für mehrere Stunden fest umschlossen, bis das Weibchen sich zu regen beginnt. Dann ist es Zeit zu flüchten. Wenn männliche Gottesanbeter gefressen werden, dann meist in dieser Situation. Ein Weibchen benötigt eine enorme Menge an Eiweiss und die wird recht gut durch den Gattenmord gedeckt. In Gefangenschaft kommt das Fressen des Männchens häufiger vor. Das Weibchen legt mehrere Eikokons ab, die jeweils 150 – 200 Eier enthalten.

Gottesanbeterinnen sind reine Fleischfresser. Sie fressen hauptsächlich Insekten, welche sie durch ihre hervorragende Tarnung leicht erbeuten können. Manchmal steigt ein zukünftiges Opfer gar über die Gottesanbeterin, die ihre Chance dann sofort zu nutzen weiss.

(Quelle: www.wikipedia.org )

Tintenfisch in Action

15. August 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Das ist einfach nur faszinierend. Ich wusste ja schon immer, dass Tintenfische gut im Verstecken sind, aber der hier ist einfach nur cool.

Der Schuhschnabel

09. August 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Dass Vögel die Nachfahren der Dinosaurier sind, ist mittlerweile recht bekannt. Natürlich fällt es beim Anblick eines Huhns schwer, darin Tyrannosaurus Rex zu erkennen, aber beim Schuhschnabel liegt die Sache ganz anders. Dieses Tier sieht aus wie aus einer anderen Zeit.

Schon die Zuordnung des Schuhschnabels führt zu Diskussionen. Zurzeit wird er eher den Ruderfüssern zugeordnet. Der Name kommt von seinem grossen Schnabel, welcher er als Jagdinstrument braucht. Es kann vorkommen dass er kleine Krokodile frisst. Die Spitze an seinem Schnabel nutzt er hierbei um seine Opfer zu töten.

Seit 2004 gelten diese Tiere als gefährdet. Der Schuhschnabel lebt in Afrika, seine Population ist auf etwa 8000 Vögel geschrumpft. Wer einen solchen tollen Vogel sehen möchte, der kann in den Zoo Zürich gehen, wo es zwei tolle Exemplare davon gibt.

Übrigens, der Schuhschnabel kann regungslos ausharren wenn er auf Beutesuche ist. Bei einem Besuch im Zoo führte dies dazu, dass mein Begleiter dachte, dass Tier sei ausgestopft…

(Quelle: http://www.flickr.com/photos/mhauri/4845875179/sizes/l/)

And the Oscar goes to… the Opossum

06. August 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Es gibt wahre Schauspielkünstler in der Natur, doch übertroffen werden sie wohl alle von den Opossums. Diese Tiere, eigentlich sind sie Beutelratten, haben ein unglaubliches Talent möglichst Tot auszusehen. Dies tun sie, um sich vor ihren Fressfeinden zu schützen, welche totes Fleisch zurückweisen. Also eine recht hilfreiche Strategie, wenn man so gemächlich wie diese Tiere unterwegs ist.

Das erste Video ist der Beweis für ihre Schauspielkünste. Das Zweite hingegen zeigt eine Opossum Mutter die ihre Kinder am Bauch über einen Zaun führt. Auch ein bemerkenswertes Talent.

Toxoplasmose Gondii

02. August 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Toxoplasmose Gondii ist ein Parasit, der hauptsächlich Katzen befällt und bei ihnen normalerweise symptomfrei verläuft. Nach der Erstinfizierung entsteht eine lebenslange Immunität.

Die Eier des Parasiten werden mit dem Kot des Wirtes ausgeschieden. Durch die Bodenkontamination gelangen sie in einen so genannten Zwischenwirt, was meistens Nagetiere sind. Auch der Mensch kann sich mit dem Toxoplasmose Gondii Parasiten anstecken.

Eine Infektion von Menschen verläuft eigentlich symptomfrei, ausser es handelt sich um Personen die ein geschwächtes Immunsystem haben. Wie auch bei den Katzen erlangt der Mensch eine lebenslange Immunität gegen die Erreger. Man geht davon aus, dass sich nahezu jede Zweite einmal mit Toxoplasmose ansteckt. Dieses Wissen ist insofern wichtig, wenn man beabsichtigt schwanger zu werden. Denn eine Infektion während Schwangerschaft kann zu einer Fehlgeburt führen oder im späteren Verlauf zu Schäden des Ungeborenen.

Was Toxoplasmose allerdings mit Mäusen und Ratten anstellt, ist schon nahezu bizarr. Infizierte Tiere fühlen sich plötzlich von Katzen und deren Geruch angezogen. Anstatt vor ihnen zu flüchten, beginnen sie ihre Nähe zu suchen. Bei Experimenten stellte man fest, dass infizierte Tiere sich an die Stellen begaben an die man zuvor Katzenurin geträufelt hatte.

Natürlich stiess das die Diskussion an, ob der Parasit auch beim Menschen eine Verhaltenveränderung bewirken kann. Bisher sind noch keine gesicherten Ergebnisse vorhanden, die These ist höchst umstritten. Nur die Zukunft wird es sagen…

Die kleinen Riesensepienmännchen

01. August 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Die Riesensepia ist, wie es der Name schon andeutet, die grösste ihrer Art. Sie kann einen bis zu 50 cm langen Mantel bekommen und bis zu zehn Kilogramm schwer werden. Doch wie es uns Grossen allen geht, werden wir nicht so geboren.

Kleinere Riesensepienmännchen haben aber dennoch grosse Lust ein Weibchen zu begatten. Doch wie an den Grossen vorbei kommen, die ihre Frauen beschützen? Ganz einfach, man tut einfach so als wäre man auch ein Weibchen. Sie imitieren deren Färbung und tun das so gut, dass sie sogar von Männchen beschützt werden. Tja der Weg ist frei…

Die Paarung erfolgt übrigens von Kopf zu Kopf und die Tiere sterben kurz nach der Eiablage.

(Quelle: www.wikipedia.org )