Archiv für die Kategorie: Tiere

Paka

18. Oktober 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Vor etwas mehr als einer Woche waren wir mal wieder im Papillorama zu Besuch. In Delirusa unterwegs habe ich ja schon über diese wunderbare Freizeitmöglichkeit berichtet.

Im Nocturama beobachteten wir dann Pakas und erschraken erst einmal gewaltig. Die kleinen Tierchen sassen da auf einer Plattform von Wasser umgeben und plötzlich waren sie mit einem Platsch weg. Dank Dunkelheit war es uns kaum möglich zu sehen wo den die kleinen Kerlchen wieder an Land gingen oder ob sie es überhaupt taten! Ziemlich entsetzt beobachteten wir das treiben weiter, bis wir dann tatsächlich Zeuge eines Tauchganges wurden.

Wieder zu Hause ging es ab ins Internet um der Sache auf den Grund zu gehen. Und tatsächlich! Pakas sind talentierte Taucher und nutzen dies oft als Fluchtmöglichkeit. Sie leben in Mittel- und Südamerika und sind leider auf der roten Liste für gefährdete Arten.

Die Nagetiere sind Artverwandt mit den Meerschweinchen. Pakas können dank ihres zum Resonanzkörper ausgebildeten Jochbogens (was einzigartig ist) laut Knurrlaute von sich geben. Sie werden nur etwa dreissig Zentimeter gross und zwischen sechs bis zwölf Kilogramm schwer.  Die reinen Pflanzenfresser holen sich ihre Früchte und Samen auch gerne an schwer zu erreichenden Stellen und verzehren sie später.

(Quelle: http://www.bildungsservice.at)

Der Bär und der Schlaf

05. Oktober 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Es kann aber auch wirklich schwer fallen wach zu bleiben! Das Kindchenschema kommt hier herrlich zum tragen.

Washoe

04. Oktober 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Der Respekt vor Tieren ist eines meiner höchsten Gebote. Die meisten von ihnen können sich uns nur mangelhaft oder gar nicht mitteilen und so liegt es an uns, ihnen zu zeigen, dass wir ihr Leben und ihre Gefühle achten. Jemand der mir in diesem bestreben Recht geben würde, wäre bestimmt die Schimpansin Washoe gewesen.

(Quelle: http://www.friendsofwashoe.org)

Der Respekt vor Tieren ist eines meiner höchsten Gebote. Die meisten von ihnen können sich uns nur mangelhaft oder gar nicht mitteilen und so liegt es an uns, ihnen zu zeigen, dass wir ihr Leben und ihre Gefühle achten. Jemand der mir in diesem bestreben Recht geben würde, wäre bestimmt die Schimpansin Washoe gewesen.

Washoe war die erste Primatin die die englische Gebärdensprache lernte und sie auch einsetzte. Geboren wurde sie 1965  in Westafrika, 1966 wurde sie Teil des Washoe Projekt. Sie Schimpansin wurde wie ein Menschenbaby aufgezogen, jedoch statt der verbalen Sprache mit den Gebärdenzeichen. Erstaunlich schnell lernte Washoe einige Zeichen und begann sie selbstständig sinnvoll neu anzuordnen.

Ihrem Adoptivsohn Loulis, den sie 1978 bekam, brachte sie selbstständig einige Zeichen bei und unterhielt sich auch mit dem Rest ihrer Gruppe oftmals durch die Gebärdensprache. Einer der Schimpansen hatte sogar Termine im Kopf, so dass er an Weihnachten beispielsweise das Zeichen für Zuckerbaum zeigte.

Anfänglich wurden das Projekt und dessen Ergebnisse angezweifelt. Viele gingen davon aus, dass die Tiere antrainiertes Verhalten zeigten und nicht selbstständig Sprache nutzten. Kritisiert wurde auch der Umgang mit den Tieren, der zu persönlich war. Die langläufige Meinung war damals, dass man das Studienobjekt nicht lieben darf. Doch all diese Zweifler verstummten über die Jahre, denn immer ausgefeilter Tests machten eines klar; die Schimpansen sprachen. Ausserdem ist heute bekannt, dass Sprache eine emotionale Angelegenheit ist und selbst Menschen ein Problem damit bekommen, wenn sie nicht mit viel Liebe beigebracht wird. (Was nicht heissen soll, dass jede Sprachstörung von einer emotionalen Unterversorgung herrührt!)

Doch nicht nur die Gebärdensprache verstand Washoe, mit der Zeit lernte sie und ihre Gruppe auch immer mehr das englisch ihrer Betreuer verstehen. Natürlich können die Schimpansen keine Worte formen, dass wäre anatomisch schon unmöglich, aber sie können durchaus die Absichten und Gefühle ihrer menschlichen Gegenüber deuten.

Das Langzeitprojekt mit Washoe und ihren Artgenossen führte schliesslich auch zu einer Diskussion über die Rechte der Menschenaffe die bis heute andauert. Washoe selbst wird die Auswirkungen dieser aber leider nicht mehr erleben, die Schimpansin verstarb 2007 im Alter 42 Jahren.

Übrigens sind nicht nur Schimpansen in der Lage die Gebärdensprache zu lernen. Viele Menschenaffen sind dazu ebenfalls fähig. Anschauliches Beispiel ist Koko, welche mittlerweile mehr als tausend Zeichen kann und im unten angeführten Video gerade das Wort Schmetterling lernt. (Das Video ist im Übrigen kein Fake, es ist genau so auch auf der Originalseite verfügbar. Ich denke kaum, dass eine Forschungsinstitution ihre Ruf für so was aufs Spiel setzen würde.)

Plaudernde Miezen

29. September 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Unsere können das auch, aber leider tun sie es viel zu selten!

Wenn der Hamster hamstert

27. September 2010 | 2 Kommentare | Tiere

Ich hatte ja selbst einmal einen dieser knuffigen Kerlchen und es ist wirklich Wahnsinn was die so alles in ihre Backen bringen. Tja hamstern kommt wirklich nicht von ungefähr!

Der Kampfläufer

24. September 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Kampfläufer sind in Mitteleuropa verbreitete Vögel. Die Männchen werden 30 Zentimeter gross, die Weibchen 25. Während die Weibchen ein recht unscheinbares Aussehen haben, trumpfen die Männchen mit einem grossen Kragengefieder auf. Dieses brauchen sie besonders in der Balzzeit, wo sie gegen andere Männchen in regelrechten Arenenkämpfen auftreten. Nach der Paarung zieht das Weibchen die Nachkommen alleine auf.

Der Klimawandel bedroht den Kampfläufer in besonderer Form. Forscher schätzen, dass rund 58 Prozent seines Lebensraumes verschwinden werden.

Känguru in Action

22. September 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Das ist schon fast ein Klassiker!

Gleithörnchen

20. September 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Die Tierwelt mag bisweilen erstaunen, es gibt aber Fälle da wird es regelrecht surreal. Die Gleithörnchen sind meines Erachtens genau so einer. Bei meinem Urlaub in Bali konnte ich die Tiere hautnah erleben.

Gleithörnchen leben in Europa, Nordamerika und Asien. Sie sind Waldbewohner, da sie auf offenen Ebenen ihre Gleitfähigkeit nicht ausschöpfen könnten. Gegenüber den Baumhörnchen sind sie weniger agil im Springen und auch am Boden fällt es ihnen nicht leicht sich zu bewegen. Das liegt an ihrer Gleithaut, welche sie zwar zum gleiten befähigt, sich jedoch behindernd auf ihre Bewegungsfreiheit auswirkt.

Fliegen können Gleithörnchen nicht, aber sie sind erstaunlich agil in ihren Gleitmanövern. Es ist erstaunlich wie gut sie ihre Flugbahn einschätzen und steuern können. Baummarder und andere Fressfeinde der Eichhörnchen, können sie zumeist mühelos entkommen. Da sie aber nicht gegen die Raubvögel gefeilt sind, bewegen sie sich meist nachts.

Der Riesenmaulhai

19. September 2010 | Keine Kommentare | Tiere

Der Riesenmaulhai ist einer der drei Haiarten die sich von Kleinstlebewesen ernähren. Dieser Fisch ist sehr selten, bisher wurden nur 41 davon gesichtet. Als Art ist er seit 1976 aufgeführt, damals verfing sich ein Tier in einer Triebleine eines Forschungsschiffes. Das längste gefangene Exemplar war 5.63 Meter gross.

Der letzte gefangene Riesenmaulhai fand ein tragisches Ende. Er wurde von philippinischen Fischern an Land gezogen und dann in Kokosmilch gebraten. Schade um eine Art die auf der roten Liste der gefährdeten Tiere steht.

(Quelle: http://www.dailyheadlineblog.com/)

Kapuzineräffchen und ihr besonderer Job

17. September 2010 | Keine Kommentare | Menschen, Tiere

Unglaublich was diese Tiere alles können. Bisher hat das Projekt nur in den Staaten Fuss gefasst, vielleicht wird es aber auch irgendwann in Europa verfügbar sein. Solange die Sache artgerecht abläuft, eine tolle Sache.

Die Affen werden bis zu vier Jahre trainiert und leben dann 20 Jahre bei ihrem Besitzer. Danach werden sie in Rente gegeben, wo sie einen ruhigen Lebensabend verbringen dürfen.