Dinge die ich nie kaufen würde:

23. November 2010 | Keine Kommentare | Dinge die ich mir nie kaufen würde |

Der Blasenfoliensimulator

Wer kennt diese pockenartige Folie nicht, auf der man als Kind immer so gerne herumgedrückt hat. Tja unser aller Traum scheint sich erfüllt zu haben, denn nun kann man sich für zehn Dollar bei http://www.thinkgeek.com einen Simulator dieser Folie für an den Schlüssel kaufen.

Damit man auch weiss, dass dieses Produkt ein vollwertiger Ersatz ist hat sich der Shop die Mühe gemacht ein Video zu erstellen. Viel Spass!

Der chinesische Riesensalamander

22. November 2010 | Keine Kommentare | Tiere |

Wenn es um Grösse geht, dann haben diese Amphibien ein Wörtchen mitzureden. Chinesische Riesensalamander sind die Grössten ihrer Art. Bei einer Länge von 1.80 Meter und 60 Kilogramm Kampfgewicht nicht erstaunlich. Doch nicht nur ihr Auftreten ist imposant, die Tiere werden auch gerne bis zu 60 Jahre alt.

Leider ist ihr Bestand bedroht, nicht nur durch das Zerstören ihrer Lebensräume, sondern auch weil die Tiere einen grossen Stellenwert in der chinesischen bzw. japanischen Heilmedizin haben.

Sie leben in Fliessgewässern, wo sie sich tagsüber unter Steinen oder Gehölz verstecken. Nachts machen sie Jagd auf Fische, Krebse und anderes Wassergetier. Auch Aas wird gerne verzehrt.

Weibchen legen bis zu 500 Eier welche vom Männchen danach befruchtet werden. Bis zu zweieinhalb Monate bewacht das Männchen dann die Brut, ehe die Larven schlüpfen. Die Jungtiere werden selbst erst nach 5 Jahren geschlechtsreif.

Obamas Entourage

21. November 2010 | Keine Kommentare | Wirres Zeug |

Schon erstaunlich was da alles so mit Barack Obama mitfährt. Kein Wunder er ist ja auch der bestbeschützte Präsident den Amerika je hatte. Trotzdem, dass ist schon eine ganze Menge.

Potter Puppet Pals: The ticking noise

20. November 2010 | Keine Kommentare | Wirres Zeug |

Ich bin ein riesiger Fan dieser Filmchenreihe und da eh bald der neue Potter kommt, dachte ich mir, dass ist ein guter Einstieg.

Dinge die ich mir nie kaufen würde:

19. November 2010 | Keine Kommentare | Dinge die ich mir nie kaufen würde |

Plazenta Drink

Seit ich diesen Blog schreibe bin ich nun schon einiges gewöhnt. Auch habe ich Bekanntschaft mit dem Plazentateddy, was irgendwie nicht gerade appetitlich war. Was jetzt aber kommt, schlägt dem Fass den Boden aus.

Darf ich vorstellen; Der Plazenta Drink! Ein Wellnessgetränk, das nicht nur gesund sein soll, sondern auch keine Kalorien hat. Nun wird man sich Fragen, woher denn all diese Plazentas kommen. Von Schweinen, so einfach ist das. Das Getränk ist in Japan erhältlich, in Unterschiedlicher Dosierungsstärke.

Tja, dieses Getränk würde ich definitiv nicht kaufen, vom trinken wollen wir hier gar nicht reden *würg*.

Delphine am Spielen

18. November 2010 | Keine Kommentare | Tiere |

Wie wunderbar die Natur doch ist!

Der gemeine Flugdrache

17. November 2010 | Keine Kommentare | Tiere |

Evolution kann so clever sein! Ein fliegendes oder eher gleitendes Beispiel ist der gemeine Flugdrache. Er lebt in den tropischen Regenwäldern Südostasiens und hat einen ganz besonderen Fluchttrick auf Lager.

Die Echsen werden bis zu 20 Zentimeter lang, wovon über die Hälfte ihr Schwanz einnimmt. Am Rumpf hat der Flugdrache eine Flankenhaut, die er auch für Drohgebärden nutzt. Hauptsächlich gleitet das Tier allerdings mit diesen Flanken und das tut er beachtlich gut. Zwischen 20 und 30 Meter weit gleiten die Echsen durchschnittlich. Eine geniale Fluchtstrategie!

Flugechsen lassen sich nicht in Gefangenschaft halten. Bisher starben alle Tiere und Nachzuchtsversuche blieben erfolglos.

Ernest, der Vampir

16. November 2010 | 1 Kommentar | Wirres Zeug |

Eine Trickfilmserie aus den späten Achtzigern jagte mir als Kind nicht nur wegen der Musik jeweils ordentlich Angst ein. Nicht das ich sie deswegen weniger gemocht hätte, im Gegenteil ich hatte schon damals einen Hang zum gruseligen.

Dissoziative Fugue

15. November 2010 | Keine Kommentare | Krankheit |

Die Psyche hat einen grossen Einfluss auf die Gesundheit unseres Körpers. So kann ein seelisches Problem, welches nicht wahrgenommen wird (ob bewusst oder unbewusst) sich in einem psychosomatischen Leiden äussern. Depressive Menschen zeigen oft auch eine Angststörung, welche bei erfolgreicher Therapie des Primärleidens (die Depression) ohne weitere Behandlung verschwindet.

Das Burn Out, eine Volkskrankheit der entwickelten Länder, ist nicht zuletzt ein Synonym für die chronische Überforderung des Menschen und seiner Seele.

Seelische Zusammenbrüche können in verschiedenster Form ablaufen, es gibt kein sicheres Schema dafür wie ein Mensch reagiert. Eine seltene Reaktion auf besonders traumatische Ereignisse ist die dissoziative Fugue. Dabei verliert ein Mensch seine komplette Identität, entweder kurzfristig (was die Norm ist) oder über eine längere Zeitspanne.

Hierbei ist es wichtig zu wissen, dass diese Menschen zwar ihre Identität verlieren, nicht jedoch die Fähigkeit sich wie eine normale Person zu verhalten. Sie wissen wie man sich bspw. die Schuhe bindet oder Fahrrad fährt. Wörter können entfallen, nicht jedoch die dazu passende Handlung.

Ein Beispiel das durch die Medien ging ist der Fall Jonathan Overfeld. Dieser Mann fand sich eines Tages auf einer Bank in Hamburg wieder ohne jeglichen Anhaltspunkt auf seine Identität zu haben. Als er schliesslich im Krankenhaus war, konnte ausgeschlossen werden, dass der Betroffene Drogen zu sich genommen hatte. Ein Mediziner erklärte ihm schliesslich, dass er an einer dissoziativen Fugue leide. Das machte Jonathan fürchterliche Angst, denn was war so schlimm gewesen, dass seine Psyche ihn davor zu bewahren versuchte?

Die Polizei konnte zumindest ausschliessen, dass er in ein Verbrechen verwickelt war, als sie seine Fingerabdrücke überprüften. Ein Spezialist wurde hinzugezogen, der Jonathan  genau untersuchte. Schliesslich wird eine Vermisstenanzeige aufgegeben, die auf ihn zutraf. Seine Freundin Jutta hatte sie aufgegeben. Doch noch immer will die Erinnerung nicht zurückkehren.

Erst als der Mann sich eines Tages an das Klavier in der psychiatrischen Abteilung setzt und intuitiv das Ave Maria zu spielen beginnt, geschieht es. Als die Zuhörer applaudieren, schiessen ihm Bilder seiner Vergangenheit durch den Kopf und so langsam beginnt er zu begreifen warum seine Psyche ihn schützen wollte.

Seine ersten Erinnerungsfetzen sind von ihm als kleinen Jungen der auf einem Flügel spielt und danach von Erwachsenen mitgenommen wird. Ihm wird Gewalt angedroht, wenn er sich nicht gefügig zeige.

Als Jonathan nach dem Aufenthalt in der Psychiatrie das erste Mal nach Hause geht, den Schlüssel hat ihm seine Freundin zukommen lassen, erinnert ihn nichts an ihn selbst. Einzig das Päckchen Tabak kann er als seine Marke erkennen.

Es vergehen Wochen und Monate in denen ihm nichts bekannt vorkommt. Er wechselt seinen Wohnort und wird von einem Therapeuten intensiv begleitet. Schliesslich tauchen neue Bilder auf. Marienfiguren, Jesus der am Kreuz hängt und eine grosse Orgel. Ein Kirchenschiff, aber nie Eltern. Jonathan wundert sich, er muss doch eine Mutter haben.

Erst später beginnt er sich an seine Pflegemutter und den Bauernhof nebenan zu erinnern. Er erinnert sich an die Schläge von ihr und das der Bauer oft mit dem Riemen kam. Auch an seine Lieblingsgans kann er sich erinnern und das er sah wie sie gerupft wurde, als er einmal von der Schule kam. Der Schäferhund der ihn immer von den Attacken anderer Kinder verteidigte und auch schon mal die Pflegemutter anknurrte kommt ihm in den Sinn.

Als er die Pflegemutter aufsucht, erfährt Jonathan dass sie bereits ein schwer traumatisiertes Kind bekam. Die leibliche Mutter hatte ihn nie angenommen, er landete im Säuglingsheim und bei Pflegefamilien die ihn auf dem Feld arbeiten liessen. Im Kinderheim wurde der Bub von Nonnen ausgepeitscht und schwer misshandelt. Doch auch in seinem neuen zu Hause kam es zu schweren Misshandlungen. An die kann sich Jonathan nicht mehr erinnern, wohl aber sein Pflegebruder Klaus.

Vier Jahre lebte Jonathan, mit zwei weiteren Kindern bei seiner Pflegemutter. Dann kam ein Mann und dessen Schweigermutter ins Haus und die Kleinen mussten gehen. Der Junge kam wieder ins Heim. Lange erinnerte er sich an diese Zeit nicht, bis er eines Tages einen anderen Mann traf der ebenfalls in der Erziehungsanstalt gelebt hatte.

Mit dem Stichwort Lupo kommen die schlimmsten Erinnerungen hoch. Traumatische Erlebnisse von sexuellem Missbrauch, fürchterlichen Schmerzen und dem vermutlichen Selbstmord seines besten Freundes.

Die dreissig Jahre bis zu seinem jetzigen Leben bleiben völlig im Dunkeln für Jonathan. Ein Arzt hat ihm geraten, noch mal neu zu beginnen, doch das kann er nicht. Irgendetwas treibt ihn an, er will sein früheres selbst kennen lernen bevor er von Vorne beginnen kann.

Hüpfendes Landevergnügen

14. November 2010 | Keine Kommentare | Technik |

Ich war nun schon zum zweiten Mal in London und muss sagen, die Stadt hat es mir angetan. Zu ihr zu gelangen ist auch kein Problem, schliesslich hat sie fünf verschiedene Flughäfen. Über Gatwick und den City Airport bin ich schon angekommen und abgeflogen. Letzterer hat allerdings einige besondere Eigenschaften.

Die Lande- und Startbahn des LCY beträgt gerade mal 1500 Meter. Flugzeuge dürfen dort nur landen, wenn sie einen Anflugwinkel von 5,5 Grad fliegen können. Man fliegt buchstäblich durch die Stadt ehe man festen Boden unter den Füssen bekommt.

Die Landungen am City Airport sind berüchtigt. Oftmals gibt’s kleine Hüpfpartien und ziemlich viel Schaukelei. Ich durfte beides erleben und muss sagen, da kann keine Achterbahn mithalten. Im Ernst es ist ein anspruchsvoller Airport und ich empfehle ihn aus eigener Erfahrung keinem Erstflieger.